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Edar (CC0), Pixabay
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Elon Musks Twitter versucht erneut, seinen Nutzern und Nutzerinnen die Interaktion mit einem konkurrierenden Onlinedienst zu erschweren. Seit dem Wochenende werden Links zur Blogplattform Substack blockiert. Substack hatte vor wenigen Tagen einen Dienst mit dem Namen Notes angekündigt, der zu einem Konkurrenten für Twitter werden könnte.

Links zu Inhalten bei Substack werden mit dem Verweis blockiert, sie seien als potenziell unsicher eingestuft worden. „Wir hoffen, dass dieses Vorgehen auf einen Fehler zurückgeht und nur temporär ist“, schrieben die Gründer von Substack in einer Reaktion.

Twitter-Besitzer Musk, der nach der Auflösung der Presseabteilung auch als einziger Sprecher der Plattform agiert, äußerte sich bisher nicht dazu. Musk zahlte für Twitter rund 44 Mrd. Dollar und versucht nach einem Umsatzeinbruch, das Geschäft unter anderem mit Aboeinnahmen anzukurbeln.

Bei Substack kann jeder seine Texte veröffentlichen und auch als Newsletter in einem Abomodell vermarkten. Unter anderem einige bekannte Journalisten machten sich so selbstständig und verdienen Geld mit Abonnements. Twitter nutzten die Autoren, um ihre dortigen Follower zu den Substack-Beiträgen zu lenken.

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