Von unserem Reporter für Krisenkommunikation und Komik – exklusiv aus dem Büro für Eskalationsvermeidung
Wenn du dachtest, eine kaputte PV-Anlage wäre schlimm – dann warte, bis du versuchst, bei Energiekonzepte Deutschland GmbH (EKD) den Kundenservice zu erreichen. Oder wie Kunden es nennen: „Warteschleifen-Yoga in Dauerschleife“.
Die Firma – offenbar spezialisiert auf das Solarisieren deutscher Dächer und das Eskalieren deutscher Nerven – hat auf Trustpilot inzwischen eine Ein-Stern-Sammlung angehäuft, bei der selbst sternschnuppenskeptische Hobbyastronomen die Augenbrauen lupfen würden.
Und das Beste: Die Antworten der Firma klingen, als würden sie von einer KI stammen, die sich von Horoskopen und Meditationskalendern ernährt.
🎭 Kapitel 1: Die universelle Antwortformel
Egal, ob dem Kunden der Speicher explodiert ist, der Wechselrichter zur Heizung wurde oder die Solaranlage sich als beleuchteter Blumentopf entpuppte – die Antwort der EKD lautet immer:
„Hallo [Vorname], wir verstehen Ihre Verärgerung. Bitte antworten Sie auf unsere Trustpilot-Mail mit Ihren Kontaktdaten. Wir finden gemeinsam eine Lösung. Sonnige Grüße, Linus vom EKD-Team ☀️“
Sonnige Grüße? Nach 12 Monaten Funkstille, 40.000 Euro Schaden und einem Techniker, der laut Kunde zuletzt 2023 gesichtet wurde?
Das ist nicht mehr Kundenservice – das ist Kabarett im Blaumann.
🤹 Kapitel 2: Die E-Mail des Schicksals
Besonders beliebt: Die mysteriöse „E-Mail über Trustpilot“, in der der Kunde erneut seine Daten angeben soll, obwohl diese vermutlich schon acht Mal in sieben Ticketsystemen versickert sind – irgendwo zwischen „wir leiten das weiter“ und „da kümmert sich jemand“.
Man munkelt, EKD-Mitarbeiter*innen begegnen diesen Daten so wie Archäologen einem verlorenen Sarkophag: ehrfürchtig, aber völlig planlos.
🧨 Kapitel 3: Die besten Rezensionen – eine Auswahl
🔧 Tobias P.: „AC-Montage nach 12 Monaten, kein Anschluss, kein Strom, kein Geld – aber Mahnungen.“
EKD: „Ihre Restzahlung ist bald fällig. Verzugszinsen drohen.“
📝 Anmerkung der Redaktion: Charmanter kann man jemanden zur Weißglut treiben.
🧯 Julia: „Wechselrichter fast explodiert, Monteur hat neben die Toilette gepinkelt.“
EKD: „Vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir finden gemeinsam eine Lösung.“
📝 Anmerkung der Redaktion: Vielleicht erstmal mit einem Wischmopp.
🚫 Mario: „Seit 6 Monaten Speicher defekt. Wartungsvertrag besteht. Wartung? Was ist das?“
EKD: „Bitte senden Sie Ihre Daten. Wir sind für Sie da.“
📝 Anmerkung: Nein, seid ihr nicht. Und das weiß auch Mario.
🧠 Kapitel 4: EKD antwortet… irgendwann… vielleicht…
Ein besonders beliebtes EKD-Manöver ist das sogenannte „Ghosting mit Ticketnummer“.
Man ruft an – man bekommt ein Ticket. Man schreibt eine Mail – man bekommt ein Ticket.
Irgendwann hat man 11 Tickets, 2 Stromrechnungen für eine nicht laufende Anlage und eine tiefgreifende spirituelle Erleuchtung, dass man mit dem Bau eines Kachelofens vermutlich weitergekommen wäre.
🥇 Bonus: EKD – der einzige Anbieter mit „Service-Detox“
Was anderen Firmen als Shitstorm gilt, nennt EKD vermutlich „Kundenschattenarbeit“.
Nach dem Motto: Wenn wir lange genug schweigen, merken sie vielleicht nicht, dass wir da sind.
Spoiler: Wir merken es.
🛠️ Fazit
EKD zeigt, wie man mit minimalem Aufwand maximalen Imageverlust erzielt – und das in Serienproduktion. Zwischen Wechselrichter-Horror, Dachdecker-Wunderreisen und Kunden, die ihre Rechtsanwälte mittlerweile duzen, gelingt hier eines garantiert:
100 % Humorpotenzial auf Basis echter Kundenverzweiflung.
Bleibt nur zu hoffen, dass EKD bald die Kraft der Sonne entdeckt – nicht nur fürs Haus, sondern auch zur Erleuchtung im Servicebereich.
Bis dahin:
„Bitte antworten Sie auf unsere Trustpilot-Mail. Gemeinsam finden wir eine Lösung.“ ☀️
(oder zumindest ein bisschen Unterhaltung

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