Laut einer neuen Umfrage des Pew Research Center, die am 29. Januar 2026 veröffentlicht wurde, verliert US-Präsident Donald Trump zunehmend Rückhalt – selbst in den eigenen Reihen. Seine Zustimmungsrate liegt derzeit bei nur noch 37 %, was einem Rückgang von drei Prozentpunkten im Vergleich zum Herbst entspricht.
Besonders bemerkenswert: Auch unter republikanischen Wählern schwindet die Unterstützung für Trumps Politik. Im Jahr 2025 unterstützten noch 67 % der Republikaner die meisten oder alle seiner politischen Vorschläge. Jetzt sind es nur noch 56 %.
Nur 27 % der US-Bürger insgesamt sagen, sie unterstützten seine politischen Maßnahmen – ein deutlicher Rückgang gegenüber den 35 % zu Beginn seiner zweiten Amtszeit. Eine Mehrheit der Befragten ist zudem der Meinung, dass Trumps Regierung die Lage im Land verschlechtert habe.
Trotz zahlreicher Wahlkampfauftritte in verschiedenen Bundesstaaten und Ankündigungen wie dem Verbot für Wall-Street-Investoren, Einfamilienhäuser zu kaufen, gelingt es Trump offenbar nicht, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Bei einem Kabinettstreffen am 29. Januar versprach er, das Wohneigentum für Amerikaner erschwinglicher zu machen und die Zinsen zu senken – doch auch das scheint seine Basis nicht ausreichend zu mobilisieren.
Auch innerhalb der Republikanischen Partei mehren sich kritische Stimmen. Einige konservative Abgeordnete zeigen sich zunehmend unabhängig von Trump – etwa in Reaktion auf die Veröffentlichung belastender Unterlagen im Fall Jeffrey Epstein oder im Zusammenhang mit tödlichen Polizeieinsätzen durch Einwanderungsbehörden.
Laut Pew sind nur noch 38 % der Republikaner und republikanisch gesinnten Unabhängigen der Meinung, dass Kongressabgeordnete seiner Partei Trump grundsätzlich unterstützen sollten. Dagegen sagen 61 %, dass sie nicht verpflichtet seien, seinen Kurs mitzutragen – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (55 %).
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