Tausende Menschen haben am Sonntag im State Farm Stadium des ermordeten konservativen Aktivisten Charlie Kirk gedacht. Höhepunkt der Gedenkveranstaltung war die Rede von Präsident Donald Trump, der Kirk als „brutal ermordeten Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit“ bezeichnete. „Er lebte mutig, er lebte furchtlos und er argumentierte brillant“, sagte Trump.
Zuvor hatte Kirks Witwe Erika unter Tränen über ihre Ehe gesprochen und öffentlich dem mutmaßlichen Mörder vergeben. „Ich vergebe ihm. Das hätte Charlie auch getan“, erklärte sie, was mit minutenlangem Applaus bedacht wurde.
Auch Vizepräsident J.D. Vance trat auf. Er würdigte Kirk als „Helden, der bereit war, für Amerika zu sterben“ und sprach von einer Bewegung, die „den Lauf der US-Geschichte verändert“ habe. Weitere Redner aus Trumps Kabinett – darunter Außenminister Marco Rubio, Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard und Stabschefin Susie Wiles – betonten Kirks Rolle als geistlicher und politischer Vordenker.
Für Aufsehen sorgte auch die Anwesenheit von Tesla-Chef Elon Musk, der nach Monaten des Zerwürfnisses öffentlich die Hand des Präsidenten schüttelte.
Die Sicherheitsvorkehrungen bei der Feier waren extrem streng: Trump und seine Familie verfolgten das Programm hinter Panzerglas.
Das Hillsdale College kündigte an, Kirk posthum zusammen mit seiner Frau Erika einen Ehrendoktortitel zu verleihen. „Charlie hat die Stimme der jungen Konservativen geprägt wie kein anderer“, sagte Hochschulpräsident Larry Arnn.
Kirk, Gründer der Organisation Turning Point USA, war am 10. September während einer Rede an der Utah Valley University erschossen worden.
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