Donald Trump,US Präsident, aktueller Weltverhandler und selbsternannter Eisliebhaber, hat in Davos erneut seinen Traum bekräftigt: Grönland soll amerikanisch werden. Dabei kündigte er ganz staatsmännisch einen „Rahmenvertrag“ an – also eine Art Absichtserklärung ohne Inhalt, aber mit viel Drama.
Nach einem „strategischen“ Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte (der übrigens Premier der Niederlande ist, aber wen interessieren Details?), verkündete Trump: Die USA und Grönland – das wird was. Wie genau? Weiß niemand. Aber es klinge wichtig, meinte er auf „Truth Social“.
Die zuvor angedrohten Strafzölle gegen acht europäische Länder? Vorerst auf Eis gelegt. Passend zum Thema.
Trump versicherte: „Ich will keine Gewalt anwenden. Muss keine Gewalt anwenden. Werde keine Gewalt anwenden.“ Drei Mal versprochen – und da weiß man bei Trump: Da kommt bestimmt noch was.
Dänemark reagierte kühl – also ganz grönländisch – und wies das neueste „Angebot“ höflich, aber kategorisch zurück. Außenminister Lars Løkke Rasmussen erklärte: „Wir gehen nicht auf Vorschläge ein, die gegen sämtliche Prinzipien verstoßen – auch wenn sie mit einem Big Mac serviert werden.“
Besonders charmant: Trump verwechselte in seiner Davos-Rede mehrfach Grönland mit Island, lobte „das wunderschöne Eisland“ und erinnerte daran, dass die USA Grönland im Zweiten Weltkrieg für Dänemark gerettet hätten. Und „dummerweise zurückgegeben“. Ein echter Immobilienverlust!
Trump betonte mehrfach, es gehe ihm nicht um Bodenschätze. Er wolle nur strategische Sicherheit – und vielleicht ein Ferienhaus mit Polarlichtern.
Ein Gutes hat’s: Die USA wollen erstmal nicht bomben – und Europa kann durchatmen. Zumindest bis zur nächsten Trump-Rede
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