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Trump will den Friedensnobelpreis – weil er angeblich „8 Kriege PLUS“ gestoppt hat (und Grönland gleich mitnehmen möchte)

athree23 (CC0), Pixabay
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Donald Trump hat wieder zugeschlagen. Diesmal per Textnachricht an Norwegens Premier: „Ich habe 8 Kriege PLUS gestoppt. Und weil ihr mir dafür keinen Friedensnobelpreis gebt, ist jetzt erstmal Schluss mit Frieden!“

Ja, richtig gelesen: Der Ex-Präsident, frisch zurück auf dem globalen Spielfeld, hat laut eigener Aussage gleich acht Kriege (plus?) beendet – und als Dank will er Grönland haben. Komplett. Am besten mit allem Drum und Dran: Eisberge, Rentiere und einer Startbahn für seine persönliche Raumstation.

Trump, der Friedensbringer – mit Bomben, Druck und Selfies

Laut Trump ist die Welt nur dank ihm kein Flammenmeer. Und das schreibt er nicht in einem Buch, sondern in Textnachrichten an Staatschefs, die jetzt öffentlich sind. Unter anderem an Norwegens Premier Jonas Gahr Støre, dem er erklärte, der Nobelpreis sei ihm „gestohlen worden“. Stattdessen bekam ihn die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado.

Trump tobte:
„Wenn ich für 8 gestoppte Kriege keinen Preis bekomme, dann hol ich mir halt Grönland. Sicherheit zuerst!“

Klingt logisch. Wer keinen Preis bekommt, kauft sich eben ein ganzes Land. Oder erobert es – notfalls auch mit militärischen Mitteln.
Weil: Weltfrieden ist gut, aber Grönland mit Parkplätzen für Hyperschallraketen ist besser.

Welche „8 Kriege PLUS“ meint er überhaupt?

Hier eine kleine Übersicht über Trumps (vermutete) Friedensleistungen:

  1. Armenien vs. Aserbaidschan – Trump lud beide ins Weiße Haus und reichte Kekse. Die Waffenruhe hielt fast bis zur Ausfahrt vom Parkplatz.

  2. Kongo vs. Ruanda – Es wurde ein Vertrag unterschrieben, während anderswo weiter geschossen wurde. Trump nannte es trotzdem ein „Wunder“.

  3. Iran vs. Israel – Erst Bomben, dann Frieden. Trump-Logik: Erst kaputt machen, dann verkünden, es sei jetzt ruhig.

  4. Indien vs. Pakistan – Trump moderierte angeblich einen Waffenstillstand. Indien meinte später, es sei einfach nur Dienstag gewesen.

  5. Kambodscha vs. Thailand – Waffenruhe mit Erpressung durch Handelsverträge. Leider hielt sie nicht mal bis zur Monatsmitte.

  6. Israel vs. Hamas – Der „Trump-Friedensplan“ (20 Punkte, zwei davon lesbar) führte zu einer Waffenruhe. Dauer unbekannt.

  7. Äthiopien vs. Ägypten – Kein echter Krieg, aber Trump war da und sagte irgendwas über Wasser. Zählt irgendwie.

  8. Serbien vs. Kosovo – Eine „ökonomische Normalisierung“, die niemand so richtig verstanden hat. Aber Trump sagte: „Mission erfüllt!“

Ob der „PLUS“-Krieg vielleicht in Trumps Kopf stattfindet? Möglich.

Warum will Trump eigentlich Grönland?

Ganz einfach: Weil’s da ruhig ist, kalt, unbewohnt – und voller Seltener Erden und Strategie-Potential für Raketen und KI-Toaster mit Patriotismuschip. Außerdem habe Grönland laut Trump die perfekte Lage für die goldene Weltraumkuppel, die er bauen will. Nein, das ist kein Witz. Das hat er auf „Truth Social“ wirklich geschrieben.

Zitat Trump:
„Wir brauchen Grönland für die nationale Sicherheit. Außerdem gehört es eigentlich sowieso uns, weil… warum nicht?“

Trump in Davos: 300 Leute, ein Ego und keine Uhr

Trump plant, von 20. bis 22. Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufzutreten. Vorausgesetzt, sein Flugzeug hat Strom (siehe letzter Ausfall mit Notumkehr).

Er wird von 300 Delegierten begleitet – vermutlich die größte Reisegruppe seit Abreise der Titanic. Neben Beratern sind auch Investoren, Bodyguards, Meme-Spezialisten und mindestens ein Mann dabei, der nur dafür da ist, Trumps Krawatte immer exakt auf Bauchnabelhöhe zu halten.

Fazit: Wenn du keinen Nobelpreis bekommst – erfinde einfach deine eigenen Siege.

Trump sagt, er sei „der größte Friedenspräsident aller Zeiten“, obwohl bei einigen Waffenruhen mehr gezittert wurde als gefeiert. Aber wie er selbst sagt:
„Frieden ist, wenn ich das letzte Wort habe.“

Und Grönland? Hat inzwischen vorsichtshalber nochmal den Mietvertrag mit Dänemark verlängert. Sicherheitshalber.

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