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Trump will Brücke dichtmachen – bis Kanada sich „anständig benimmt“

jorono (CC0), Pixabay
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Washington/Ontario – In seiner neuesten Episode von „Was fällt Kanada eigentlich ein?“ hat Ex-Präsident Donald Trump (mal wieder) mit der Blockade einer Brücke gedroht – und zwar nicht irgendeiner, sondern der Gordie-Howe-Brücke, benannt nach einer kanadischen Eishockey-Legende und gebaut, um die USA mit dem „unfairen“ Nachbarn zu verbinden.

„Ich werde nicht zulassen, dass diese Brücke eröffnet wird, bevor wir nicht für alles entschädigt wurden, was wir Kanada je gegeben haben – inklusive Ahornsirup und Geduld!“, polterte Trump auf Truth Social, seiner persönlichen Mischung aus Twitter, Facebook und Stammtisch.

Brücken bauen – aber bitte nur zur Hälfte

Die 4,7 Milliarden Dollar teure Brücke zwischen Ontario und Michigan sei laut Trump ein Paradebeispiel für „kanadische Undankbarkeit“:

„Kanada besitzt beide Seiten der Brücke – das ist wie Monopoly spielen und kein einziges Hotel abbekommen!“

Trump fordert nun, die USA sollen „mindestens die Hälfte“ der Brücke besitzen – samt Imbissbude, Mautstation und Parkplatz. „Das ist die Trump-Methode für Fairness“, so ein nicht näher genannter anonymer Twitter-User (wir vermuten: auch Trump).

China, Zölle und ganz viel Gefühl

Grund für Trumps neusten Wutanfall könnte auch ein neuer „strategischer Deal“ zwischen Kanada und China sein, den Premierminister Mark Carney (nicht zu verwechseln mit einem Marvel-Bösewicht) kürzlich in Peking ankündigte. Trump sieht darin eine Gefahr – allerdings vor allem für sein Ego:

„Kanada macht einen Deal mit China – und wir bekommen nur die Reste!“, klagte er, als hätte ihm jemand das letzte Chicken Nugget geklaut.

Trump’s Greatest Hits: Jetzt auch mit Annexions-Fantasien

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump Kanada mit Zöllen, Drohungen und einem nicht ganz ernst gemeinten Annexionstraum überzieht. Insider berichten, er habe bereits ein „Make Canada America Again“-Basecap in Produktion gegeben. Man munkelt, er plane, Kanada zum 51. Bundesstaat zu machen – bevorzugt als „Trumpland North“.

Brücke der Gefühle

Während die Brücke physisch fast fertig ist, bleibt sie politisch ein emotionales Minenfeld. Kanada schweigt bislang höflich – vermutlich, weil man sich fragt, ob das alles wirklich real ist, oder doch eine neue Folge Saturday Night Live.

Fazit: Wenn Brücken verbinden sollen, dann offenbar nicht in Trumps Welt. Dort wird erstmal geblockt, gepoltert – und Besitzansprüche gestellt. Immerhin bleibt eines sicher: In der Realität oder im Kabarett – Trump liefert weiterhin zuverlässig Stoff für beides.

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