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Trump warnt Iran: „USA sind einsatzbereit“ – Proteste erschüttern die Islamische Republik

PuppypawsAZ (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Vereinigten Staaten würden eingreifen, falls der Iran friedliche Demonstrierende tödlich angreife. Die Warnung kommt, nachdem im Iran bereits am sechsten Tag in Folge Proteste aufgrund der wirtschaftlichen Lage stattfinden.

„Wenn der Iran friedliche Demonstranten erschießt und brutal tötet – was dort üblich ist – wird Amerika eingreifen. Wir sind einsatzbereit“, schrieb Trump am frühen Dienstagmorgen auf seiner Plattform Truth Social.

Die Proteste in der Islamischen Republik entzündeten sich an der anhaltenden Inflation und der wirtschaftlichen Notlage, die durch jahrelange internationale Sanktionen – vor allem durch die USA – verschärft wurden. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen und staatsnahen Medien sind seit Beginn der Proteste mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sei auch ein Mitglied der paramilitärischen Basij-Einheit, die den Revolutionsgarden untersteht.

Ein lokaler Beamter in Westiran, wo mehrere Todesfälle gemeldet wurden, warnte laut staatlichen Medien vor „konsequenter und unnachgiebiger“ Reaktion auf weitere Proteste oder illegale Versammlungen – ein deutliches Zeichen für mögliche Eskalation.

Trump hatte bereits früher in der Woche bei einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida erklärt, die USA würden „den Iran in die Schranken weisen“, sollte dieser versuchen, nach israelisch-amerikanischen Luftschlägen auf seine Nuklear- und Raketenanlagen im Juni seine Waffenprogramme wieder aufzubauen.

Die neue Protestwelle ist die größte seit den Massenprotesten im Jahr 2022, als der Tod einer jungen Frau in Polizeigewahrsam das Land für Wochen lahmlegte und hunderte Todesopfer forderte.

Der iranische Politiker Ali Larijani bezeichnete Trumps Drohungen als „Einmischung in innere Angelegenheiten“ und warnte, ein militärisches Eingreifen der USA würde die gesamte Region destabilisieren. Der Iran unterstützt mehrere Milizen im Nahen Osten, darunter Gruppen im Libanon, Irak und Jemen.

Die Situation bleibt angespannt – sowohl innerhalb Irans als auch auf geopolitischer Ebene.

 

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