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Trump vs. NATO: Wenn Geschichte mit Halbwissen kollidiert – und Harry zur Rettung eilt

daniel_diaz_bardillo (CC0), Pixabay
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Donald Trump hat wieder gesprochen. Und wie so oft ist danach mehr diplomatisches Porzellan zerschlagen als bei einem royalen Tee-Unfall im Buckingham Palace.

Dieses Mal hat er sich Afghanistan vorgenommen. Genauer gesagt: Den Beitrag der NATO-Verbündeten. Seine Einschätzung?
„Die standen nur ein bisschen hinten rum.“
Ja, klar. So wie man „nur ein bisschen“ bei einer Operation am offenen Herzen zuschaut – mit Helm, Waffe und drei Wochen Schlafentzug.

Barron funkt nach London – Harry funkt zurück

Während sein Sohn Barron neuerdings britische Notrufe tätigt und per FaceTime Leben rettet (siehe letzte Folge unserer Reality-Serie „Trump & Trouble Teens“), fühlte sich ein anderer Trump-Familienbekannter zum Handeln berufen: Prinz Harry, aka Captain Wales, Veteran und Vollzeit-Diplomat im Ruhestand.

In einem Statement, das mehr Würde trug als Trumps gesamtes Golf-Resort in Florida, erinnerte Harry daran, dass 457 britische Soldaten in Afghanistan ihr Leben ließen, darunter Freunde, die er selbst gekannt hatte.
Seine Botschaft:
„Die Wahrheit verdient Respekt.“
Ein Satz, der in Trumps Umgebung inzwischen als linke Propaganda gilt.

Frontlinie laut Trump: Nur für Amerikaner reserviert

Trump, der zu Kriegszeiten übrigens fünfmal dem Wehrdienst entkam – wegen „Knochenspornen“, was klingt wie ein Symptom aus einem Disney-Film – erklärte weiter:

„Wir haben sie nie gebraucht.“

Man könnte fast meinen, Trump hält NATO für ein Franchise, bei dem man einmal im Jahr Beiträge zahlt und dafür gratis Sicherheit bekommt.
„NATOflix – jetzt mit 5% mehr Wehrpflicht und weniger Moral!“

Britischer Konsens: Einigkeit bei Empörung

Politiker von links bis rechts, vom Tea Room bis zur Fish & Chips-Bude, zeigten sich empört.
Labour-Chef Keir Starmer nannte die Aussagen „beleidigend und schlicht empörend“.
Tory-Chefin Kemi Badenoch sprach mit Eltern gefallener Soldaten und forderte mehr Respekt.
Sogar Nigel Farage – sonst Trumps Fangirl auf Speed-Dial – sagte trocken:

„Donald liegt falsch.“
Womit er sich selbst für den goldenen Understatement-Orden des Jahres qualifizierte.

Und was sagt das Weiße Haus?

Wenig.
Zu beschäftigt mit… nun ja, wahrscheinlich Grönland kaufen.
Offiziell ließ man nur verlauten:

„Amerikas Beiträge zu NATO übersteigen die aller anderen – und nur die USA können Grönland beschützen.“
Ah, natürlich. Grönland, dieser NATO-Strategiepfeiler mit mehr Eisbären als Einwohnern. Vermutlich liegt dort die geheime Kommandozentrale gegen dänische Invasionen.

Fazit: Wenn Prinz Harry die Stimme der Vernunft ist…

… dann wissen wir: Die Welt ist aus den Fugen.

Während Trump wie ein Kind mit Bauklötzen (und Atomcodes) spielt, müssen Veteranen, Premierminister und sogar ein Windsor-Spross daran erinnern, was Opfer, Bündnistreue und gemeinsame Geschichte eigentlich bedeuten.

Aber hey – zumindest haben wir gelernt:
Wenn du eine schwere Krise hast – ruf nicht Washington an. Ruf Windsor

 

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