US-Präsident Donald Trump hat mal wieder den wirtschaftlichen Holzhammer ausgepackt: Als Reaktion auf verschärfte Exportkontrollen Chinas bei Seltenerdmetallen kündigte Trump am Donnerstagabend zusätzliche Zölle von satten 100 Prozent auf chinesische Produkte an.
Und als wäre das nicht genug, will er auch noch den Export kritischer Software nach China einschränken. Der Ton? Scharf. Die Botschaft? Klar: „Handschuhe aus, Spiel vorbei.“
🥊 Zölle, Software & Stinkefinger – das ganze Trump-Bouquet
Trump verkündete seine Pläne natürlich dort, wo internationale Wirtschaftspolitik am besten aufgehoben ist: auf seinem hauseigenen Kanal „Truth Social“.
Die neuen Strafzölle sollen spätestens ab dem 1. November greifen und weit über bisherige Handelsbeschränkungen hinausgehen. Begründung: China spiele nicht fair – besonders mit dem jüngsten Schritt, den Export von Seltenerdmetallen und anderen strategischen Rohstoffen zu drosseln.
💥 Seltene Erden, seltene Geduld
Zur Erinnerung: Seltenerdmetalle sind unverzichtbar für Hightech-Produkte, vom Smartphone bis zur Marsrakete – und China kontrolliert rund 80 Prozent des globalen Markts. Das macht die Angelegenheit für die USA zur Chefsache – und für Trump zur perfekten Gelegenheit, sein Lieblingsspiel zu spielen: wirtschaftliches Säbelrasseln.
❌ Kein Händedruck für Xi?
Nebenbei stellte Trump auch gleich noch ein geplantes Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Frage.
Der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) in zwei Wochen in Südkorea?
„Ich sehe keinen Grund mehr für das Treffen“, so Trump – ganz Staatsmann, ganz beleidigte Leberwurst.
📜 „Briefe an die Welt“ – der neue Spionageroman?
Laut Trump habe China angeblich Briefe an andere Länder verschickt, in denen es über geplante Exportstopps für wichtige Materialien informiert.
Das sei – O-Ton – „aus dem Nichts gekommen“ und könne den Weltmarkt destabilisieren. Wem China genau geschrieben hat, blieb jedoch unklar – aber bei Trump genügt oft schon der Verdacht für die volle Eskalationsstufe.
⚖️ Fazit: Mehr Zoll, mehr Zoff, weniger Treffen
Der Handelskrieg zwischen den USA und China geht damit in eine neue Runde – diesmal mit Seltenerdmetallen und kritischer Software als Munition. Trump schlägt verbal zurück, Xi schweigt (noch). Die Weltwirtschaft? Spannt sich an – wie bei einem schlechten Scheidungsfilm mit Atomkraft.
Ob die neuen Zölle Wirkung zeigen oder bloß weiteres Wahlkampf-Feuerwerk sind, bleibt offen. Sicher ist: Der November wird heiß – wirtschaftlich wie diplomatisch.
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