Beim Staatsbankett zu Ehren von US-Präsident Donald Trump auf Schloss Windsor saß mit Rupert Murdoch ein prominenter Gast am Tisch, gegen den Trump erst im Juli eine 10-Milliarden-Dollar-Klage eingereicht hatte. Anlass ist ein Wall-Street-Journal-Artikel über Trumps frühere Bekanntschaft mit Jeffrey Epstein, den Trump als „Fake News“ bezeichnet; der Verlag hält die Klage für unbegründet.
Trump lobte in seiner Tischrede die Gastgeber und die gemeinsame Geschichte: „Das Britische Empire legte weltweit die Grundlagen für Recht, Freiheit, freie Rede und individuelle Rechte.“ Erwähnungen Murdochs vermied er. Laut Bericht war die festliche Tafel rund halbe Footballfeld-Länge, 160 Gäste waren geladen, 100 Bedienstete im Einsatz; serviert wurde u. a. entbeinte, gefüllte Hühnerbrust. Unter den Gästen: Tim Cook (Apple), Jensen Huang (Nvidia) und Satya Nadella (Microsoft). Trump sagte, er habe „etwa 150 Hände geschüttelt“ und scherzte, König Charles III. habe „jeden einzelnen Gast“ gekannt.
Vor dem Bankett hatten Spaßmacher ein Video von Trump und Epstein auf die Schlossmauer projiziert. Der umstrittene Journal-Beitrag beschreibt u. a. eine Glückwunsch-Seite in einem Epstein-„Geburtstagsbuch“, die dem Präsidenten zugeschrieben wird; Trump bestreitet, dies verfasst zu haben. House Republicans veröffentlichten inzwischen das gesamte Buch, inklusive der fraglichen Seite.
Trump ist mit Medienprozessen vertraut: In derselben Woche reichte er eine 15-Milliarden-Dollar-Klage gegen die New York Times ein. Gegenüber einem ABC News-Reporter verwies er zudem auf eine 16-Millionen-Dollar-Zahlung des Senders Ende 2024 zur Beilegung eines früheren Rechtsstreits und attackierte den Reporter scharf, als er nach Trumps Linie zu „Hate Speech“ fragte: „Wir sollten wahrscheinlich gegen Leute wie Sie vorgehen … Das ist Hass.“
Trotz der juristischen Fronten war davon in Windsor wenig zu spüren: Prozesse standen nicht auf der Speisekarte – höfliche Gesten, Hände schütteln und große Worte schon.
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