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Trump stellt Hamas ein letztes Ultimatum: „Lasst die Geiseln frei – oder es ist AUS für euch!

GabrielDouglas (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat der Terrororganisation Hamas erneut ein Ultimatum gestellt: Entweder werden alle Geiseln in Gaza sofort freigelassen – oder die Konsequenzen werden drastisch sein.

„Ich schicke Israel alles, was es braucht, um den Job zu beenden. Kein einziges Hamas-Mitglied wird sicher sein, wenn ihr nicht tut, was ich sage!“, schrieb Trump auf Truth Social.

Diese letzte Warnung kommt, nachdem Trump am Mittwoch mit ehemaligen Geiseln gesprochen hat, die im Rahmen des letzten Waffenstillstands aus Gaza freigelassen wurden.

Direkte Verhandlungen mit Hamas – Israel übergangen?

Brisant: Laut Weißes-Haus-Sprecherin Karoline Leavitt hat die US-Regierung direkte Gespräche mit Hamas-Vertretern aufgenommen – und das möglicherweise ohne vorherige Abstimmung mit Israel.

„Israel wurde konsultiert“, sagte Leavitt, ließ aber offen, ob das vor oder nach den Verhandlungen geschah.

Ob Trumps Druckstrategie Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Sein letztes Ultimatum im Februar – mit der Drohung, dass „die Hölle losbricht“ – verstrich ohne Ergebnisse.

Trump und „TRUMP GAZA“ – Seine Vision für den Gazastreifen

Trump sorgt nicht nur mit seinem Ultimatum für Aufsehen – auch seine umstrittenen Pläne für Gaza sorgen für heftige Kritik.

Bereits Anfang Februar erklärte er bei einem Auftritt mit Israels Premier Benjamin Netanjahu, dass er den Gazastreifen in ein Luxus-Resort verwandeln wolle:

„Gaza soll die Riviera des Nahen Ostens werden.“

Noch umstrittener: Trump postete am 25. Februar ein KI-generiertes Video, das ihn und Netanjahu entspannt am Pool in einem luxuriösen Gaza-Resort zeigt – mit dem Schriftzug „TRUMP GAZA“.

Dieser Vorschlag, Gaza nach der Umsiedlung der palästinensischen Bevölkerung in ein internationales Luxusparadies zu verwandeln, führte weltweit zu scharfer Kritik – insbesondere aus arabischen und muslimischen Ländern.

Der aktuelle Stand: Geiseln, Gefangene und ein stockender Waffenstillstand

  • Hamas hält noch 59 Geiseln in Gaza – viele von ihnen werden als tot vermutet.
  • Im ersten Teil des Waffenstillstands wurden 33 israelische Geiseln freigelassen und im Gegenzug etwa 2.000 palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen entlassen.
  • Die Verhandlungen stocken: Israel hat am Sonntag Hilfslieferungen nach Gaza blockiert.

Während Trump mit maximalem Druck auf Hamas setzt, bleibt offen, ob die Geiseln tatsächlich freikommen – oder ob der Konflikt weiter eskaliert.

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