Mit markigen Worten wollte US-Präsident Donald Trump vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen über die „Fehler des Globalismus“ und die Rückkehr amerikanischer Stärke sprechen. Doch bevor es um Außenpolitik ging, sorgte eine technische Panne für Gelächter im Saal.
„Der Teleprompter funktioniert nicht. Aber das macht mir nichts aus – ich kann die Rede auch ohne halten“, sagte Trump mit einem Seitenhieb: „Ich kann nur sagen: Wer auch immer diesen Teleprompter bedient, der hat ein großes Problem.“
„Tough Talk“ über Amerikas Rolle
Das Weiße Haus hatte die Ansprache als außenpolitischen Schwerpunktauftritt angekündigt. Pressesprecherin Karoline Leavitt sprach im Vorfeld von „klarer und harter Sprache“ über die Schwächen des Globalismus, den Krieg in der Ukraine sowie den Gaza-Konflikt.
Rund zehn Minuten nach Beginn meldete sich der Teleprompter plötzlich wieder. Trump kommentierte trocken: „Jetzt geht er wieder. Danke. Aber vielleicht lese ich doch lieber klassisch aus meinen Unterlagen, das ist einfacher.“
Lockerer Auftritt
Trotz des technischen Patzers zeigte sich Trump gelassen – und nutzte die Gelegenheit, seine Spontaneität zu betonen: „So spricht man mehr aus dem Herzen.“
Mit der Rede wollte Trump nach Angaben seiner Mitarbeiter die Linie seiner zweiten Amtszeit bekräftigen: weniger multilaterale Verpflichtungen, mehr Betonung amerikanischer Stärke und Unabhängigkeit.
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