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Trump nutzt bereits vor Amtseintritt Macht und sorgt für erhebliche Umwälzungen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Der designierte US-Präsident Donald Trump demonstriert bereits vor seinem Amtseintritt, wie er die Macht ausüben will: mit maximaler Durchsetzungskraft und einer Missachtung traditioneller Kontrollmechanismen. Dies führt nicht nur in den USA, sondern auch international zu erheblichen Unruhen und strategischen Anpassungen.

Kontrolle über den Kongress und Regierungsposten

Trump hat über soziale Medien klare Anweisungen an republikanische Senatoren gegeben, die diese Woche den Mehrheitsführer im Senat wählen. Er fordert, dass sie seine Kabinettsmitglieder über Recess Appointments ohne Zustimmung des Senats installieren. Diese Praxis, die früher nur in Ausnahmefällen genutzt wurde, könnte Trump helfen, umstrittene Kandidaten ohne ordnungsgemäße Überprüfung einzusetzen. Drei potenzielle Senatsführer signalisierten bereits Zustimmung.

Gleichzeitig stellt Trump sein Kabinett mit einem Fokus auf Loyalität zusammen. Hochrangige Mitglieder seiner ersten Amtszeit wie Mike Pompeo und Nikki Haley wurden ausgeschlossen. Stattdessen wurden Posten an Vertraute und radikale Unterstützer wie Elise Stefanik vergeben. Überraschend mischte auch Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX, in einem Telefongespräch zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit – ein potenzieller Interessenkonflikt, da Musks Unternehmen umfangreiche Regierungsaufträge hat.

Rückkehr zu einer unorthodoxen Außenpolitik

Trumps Sieg zwingt die Weltmächte, ihre Strategien neu auszurichten. Von Europa über Taiwan bis Russland herrscht Unsicherheit über die zukünftige US-Politik. Trumps enge Beziehung zu Wladimir Putin und seine Bereitschaft, NATO-Grundsätze infrage zu stellen, sorgen für Besorgnis. In Frankreich warnte Präsident Macron, Europa dürfe sich nicht von aggressiven Mächten „verschlingen“ lassen.

Konsequenzen für den amerikanischen Staatsapparat

Die Bundesregierung und Behördenmitarbeiter fürchten eine groß angelegte Säuberung unter Trump-Anhängern, die bereit sind, radikale Reformen durchzusetzen. Diskussionen im Pentagon drehen sich bereits darum, wie das Militär auf potenziell verfassungswidrige Befehle reagieren sollte. Die Justiz steht vor der Herausforderung, wie sie Trumps Rachegelüste gegen politische Gegner handhaben soll, die er während seiner Wahlkampagne ankündigte.

Politische Implikationen für die USA

Trumps Rückkehr ins Weiße Haus könnte die Checks and Balances der US-Regierung weiter schwächen und die Kontrolle der Republikaner zementieren. Seine Wahlsiege in allen sieben entscheidenden Swing-States verschaffen ihm ein starkes Mandat. Seine Amtszeit wird voraussichtlich von einer noch stärkeren Dominanz und Loyalität seiner Anhänger geprägt sein als in seiner ersten Amtszeit.

Fazit:
Die weltweite Reaktion auf Trumps erneuten Wahlsieg zeigt, dass seine Rückkehr in das Oval Office tiefgreifende Folgen für die geopolitische Landschaft und die innerstaatliche Politik der USA haben wird. Sein Ansatz, Macht zu konsolidieren und unorthodoxe politische Wege zu beschreiten, deutet auf eine turbulente zweite Amtszeit hin.

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