Es ist offiziell: Amerika hat mit Europa Schluss gemacht. Und das auf die brutalstmögliche Art. Ohne Vorwarnung, ohne freundliche Worte, einfach so, mitten in der Woche, als wäre es nur ein abgelaufener Netflix-Account. Während Europa noch mit Tränen in den Augen versucht zu verstehen, was passiert ist, flirtet Washington bereits heftig mit Moskau.
US-Präsident Donald Trump hat nicht nur die Ukraine eiskalt aus den ersten Friedensverhandlungen ausgeschlossen, sondern auch noch Präsident Wolodymyr Selenskyj verspottet – ganz im Stil eines Reality-TV-Bösewichts. Europa, das bislang fest an die ewige transatlantische Freundschaft geglaubt hatte, steht nun sprachlos daneben und fragt sich: War das alles nur eine Illusion?
Trumps neue Besties: Wladimir und die Kunst der Demütigung
In den letzten Tagen war Trump kaum wiederzuerkennen. Während er früher noch große Reden über die „unzerstörbare Partnerschaft mit Europa“ schwang, klingt er jetzt eher wie ein russischer Telegram-Blog: Selenskyj sei selbst schuld am Krieg, man solle doch mal über Wahlen in der Ukraine nachdenken – als wäre Putins Panzer eine harmlose Wahlkampftour.
Europäische Politiker haben diese plötzliche Kehrtwende als einen regelrechten „Schlag in die Magengrube“ beschrieben. Und das zu Recht: Bisher war Washington der große Bruder, der Europa half, wenn es mal Ärger gab. Jetzt steht Europa alleine in der dunklen Gasse und sieht, wie Trump händchenhaltend mit Putin davonspaziert.
Europa trifft sich zum Krisen-Kaffeeklatsch
Während Trump und Putin in den USA über ukrainische Gebiete wie über Immobilien bei Monopoly verhandeln, bleibt Europa nichts anderes übrig, als hektisch Meetings in Paris abzuhalten. Die Vorschläge aus den europäischen Hauptstädten sprudeln nur so: Mehr Verteidigungsausgaben! Eine europäische Friedensmission! Mehr Waffen für Kiew!
Das Problem? Niemand kann sich einigen, wer das Ganze bezahlen soll, geschweige denn, wer es anführen soll. Frankreichs Emmanuel Macron und Großbritanniens Keir Starmer werden nächste Woche in Washington erwartet – vermutlich mit einem letzten verzweifelten Versuch, Trump doch noch zur Vernunft zu bringen. Ob es hilft? Fraglich.
„Boots on the ground“ – aber wer soll sie tragen?
Als wäre die Lage nicht schon chaotisch genug, schlägt Keir Starmer nun auch noch vor, europäische Truppen nach Kiew zu schicken, um einen möglichen Frieden zu sichern. Ein mutiger Plan, aber es gibt da ein kleines Problem: Die britische Armee hat sich seit dem Kalten Krieg kaum modernisiert und ist in etwa so kampfbereit wie eine Gruppe von Büroangestellten beim Paintball.
Frankreich ist zwar Feuer und Flamme, aber Polen bleibt skeptisch – verständlich, schließlich grenzt es direkt an Russland und hat wenig Lust, Moskau noch mehr zu provozieren. Und dann wäre da noch Deutschland, das gerade mit einer Wahl und internen Debatten über sein 1,5%-Militärbudget beschäftigt ist – also quasi damit, sich selbst im Weg zu stehen.
Der neue Trump-Plan: „Europe First!“
Was also tun, wenn Amerika sich von Europa abwendet? Genau: Europa muss sich selbst retten! Ein Gedanke, der unter normalen Umständen logisch klingt, aber in der Realität ungefähr so einfach ist wie ein Brexit 2.0.
Denn wenn Trump wirklich mit Putin einen Deal durchzieht, den Selenskyj ablehnt, wird es Europa sein, das sich um die Ukraine kümmern muss – mit eigenen Mitteln, eigenen Soldaten und eigenem Geld. Und die Lage könnte brenzlig werden: Die letzten US-Waffenlieferungen reichen Kiew laut Experten bis zum Sommer. Danach? „Schauen wir mal“, scheint die inoffizielle Strategie zu sein.
Fazit: Europa, es wird Zeit für einen Plan B
Während Trump also weiter über die große Liebe mit Putin schwärmt, muss sich Europa eingestehen: Es wurde abserviert. Der große Bruder Amerika hat Schluss gemacht, und zwar nicht einmal mit einer netten SMS, sondern mit einer öffentlichen Demütigung.
Die Frage ist nun: Schafft es Europa endlich, sich aus dem Schatten der USA zu lösen? Oder wird es weiterhin hoffen, dass Trump doch noch zurückkommt – so wie ein verlassenes Tinder-Date, das die blauen Häkchen ignoriert?
Eines ist sicher: Es wird Zeit, erwachsen zu werden.
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