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Trump lehnt Nutzung von 401(k)-Rücklagen für Immobilienkäufe ab

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat sich gegen einen Vorschlag ausgesprochen, nach dem Amerikaner Teile ihres 401(k)-Rentensparplans für die Finanzierung von Anzahlungen beim Hauskauf verwenden dürfen. Der Plan war zuvor von einem seiner wichtigsten Wirtschaftsberater unterstützt worden.

„Ich bin kein großer Fan davon“, sagte Trump am 22. Januar gegenüber Reportern an Bord der Air Force One auf dem Rückflug vom Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos. „Andere mögen die Idee. Aber einer der Gründe, warum ich sie nicht mag, ist, dass die 401(k)-Konten derzeit sehr gut laufen.“

Kehrtwende im Weißen Haus

Mit dieser Aussage vollzog Trump eine deutliche Kehrtwende. Noch wenige Tage zuvor hatte Kevin Hassett, Direktor des National Economic Council im Weißen Haus, erklärt, die Regierung arbeite an einem Konzept, das es ermöglichen solle, Rentenersparnisse teilweise für Immobilienanzahlungen zu nutzen.

Hassett hatte in einem Interview mit Fox Business gesagt, Trump wolle den Plan in Davos vorstellen. Dazu kam es jedoch nicht. In seiner Rede beim World Economic Forum erwähnte Trump den Vorschlag nicht.

Fokus stattdessen auf Investorenverbot

Stattdessen verwies Trump auf eine Executive Order vom 20. Januar, mit der institutionelle Investoren vom Kauf von Einfamilienhäusern ausgeschlossen werden sollen. Ziel ist es, den Druck auf den Wohnungsmarkt zu verringern und die Immobilienpreise für private Käufer zu senken.

Trump betonte, die Altersvorsorge der Bürger habe für ihn Priorität:
„Der Wohnungsmarkt ist in Ordnung, aber die 401(k)-Konten entwickeln sich deutlich besser. Ich möchte, dass diese Ersparnisse geschützt bleiben.“

Nach Angaben Trumps hätten ihm Anleger berichtet, ihre Altersvorsorgekonten seien innerhalb eines Jahres um bis zu 88 Prozent, teils sogar nahezu 100 Prozent, gestiegen.

Angespannter US-Wohnungsmarkt

Die Debatte findet vor dem Hintergrund eines angespannten Wohnungsmarktes statt. Nach Angaben der US-Bundesbehörde für Wohnungsfinanzierung stiegen die Immobilienpreise im Jahr 2025 um 1,7 Prozent. Der Medianpreis für ein Haus lag im November 2025 bei 433.000 US-Dollar, wie das Immobilienunternehmen Redfin berichtet.

Gleichzeitig leidet der Markt unter einem deutlichen Angebotsmangel. Die Zahl der ausstehenden Hausverkäufe sank im Dezember um fast sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Fazit

Trump setzt bei der Lösung der Wohnungsprobleme in den USA nicht auf den Zugriff auf Rentenersparnisse, sondern auf strukturelle Maßnahmen gegen Großinvestoren. Die Nutzung von 401(k)-Konten für Immobilienanzahlungen scheint unter seiner Präsidentschaft damit vorerst vom Tisch zu sein – trotz der angespannten Lage auf dem US-Wohnungsmarkt.

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