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Trump kündigt „Trump-Klasse“ Schlachtschiffe an – Goldflotte für die Weltmeere

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US-Präsident Donald Trump hat einmal mehr bewiesen, dass man sich nicht zwischen Militärpolitik und Markenpflege entscheiden muss. In einer Pressekonferenz auf seinem Anwesen in Florida kündigte er den Bau von zwei neuen Kriegsschiffen an, die den Auftakt zur sogenannten „Trump-Klasse“ und zur geplanten „Goldenen Flotte“ der US-Marine bilden sollen.

„Es wird das größte Schlachtschiff der Geschichte. Nicht nur Amerikas – der Welt. Wahrscheinlich aller Zeiten“, erklärte Trump, umringt von Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth und Marineminister John Phelan. Hinter ihm thronte stolz ein Poster mit dem Namen „USS Defiant“ – ein Schiff, das bisher nur als Rendering existiert.

Die neue Klasse soll laut Trump insgesamt 20 bis 25 Schiffe umfassen. Ausgestattet mit Hyperschallraketen, Lasern, Marschflugkörpern, Nuklearwaffen und natürlich künstlicher Intelligenz, die wahrscheinlich Trumps Twitter-Archiv verwaltet. „Ich bin ein sehr ästhetischer Mensch“, fügte Trump hinzu – und deutete damit an, dass auch das Design der Schiffe ein Statement setzen wird. Gerüchten zufolge plant man goldene Bullaugen, glänzende Rümpfe und eine Lounge mit Blick auf den Golf von Mexiko.

Der Zeitpunkt der Ankündigung kommt nicht zufällig: Nur wenige Tage zuvor war Trumps Name am berühmten Kennedy Center in Washington angebracht worden – das nun offiziell „Trump-Kennedy Center“ heißt. Kritiker sehen einen wachsenden Trend: Wo früher Präsidenten sich mit Staatsmännern verglichen, vergleichen sie sich heute mit Zerstörern.

Die Trump-Klasse wird die bisherigen Arleigh-Burke-Zerstörer ersetzen, benannt nach einem hochrangigen Admiral aus dem Zweiten Weltkrieg. Doch Geschichte zählt offenbar weniger als Markenrecht. Marineminister Phelan kündigte an, dass die Produktion „sofort“ beginnen solle. Parallel dazu wurde das bisher geplante Constellation-Klassen-Programm eingestellt – offiziell wegen technischer Probleme, inoffiziell wohl, weil es nicht Trump genug war.

Ob diese neue Flotte außenpolitisch notwendig ist oder eher als Wahlkampfsignal dient, bleibt offen. Sicher ist nur: Die Schiffe werden riesig, teuer – und definitiv nicht dezent.

Trump nannte das Projekt „patriotisch, strategisch und wunderschön“. Ob auch schwimmfähig, wird sich zeigen.

 

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