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Trump kündigt Klage gegen JP Morgan Chase an – wegen „Kontoverletzung seiner Gefühle“

JaimeEstuardoColElias (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump (der Mann, der denkt, Truth Social sei eine Nachrichtenagentur) hat Großes vor: Er will jetzt auch die US-Großbank JP Morgan Chase verklagen – weil die ihm nach dem kleinen, historischen Missverständnis am 6. Januar 2021 angeblich einfach so das Konto gekündigt haben soll. Skandal! So kann man doch keinen Mann behandeln, der einst Präsident war und heute… naja… sehr laut ist.

„Mein Konto wurde einfach gesperrt – nur weil ein paar Fans ein bisschen zu enthusiastisch das Kapitol besichtigt haben!“, schrieb Trump auf Truth Social, seiner persönlichen Hauspostille. Beweise? Wie immer: absolut unnötig. Denn wenn Donald Trump eines gelernt hat, dann dass Beweise nur die Glaubwürdigkeit gefährden.

Die Klage kommt – irgendwann, irgendwie, ganz groß

Er kündigte groß an, „in den nächsten beiden Wochen“ eine Klage einzureichen. Also pünktlich zum Sanktnimmerleinstag oder wenn jemand ihm erklärt, wie Anwälte funktionieren. In juristischen Kreisen wird das schon als „Super-MAGA-Deadline“ bezeichnet: Nie ganz falsch, aber auch nie konkret.

Klagegrund laut Trump: JP Morgan habe „fälschlicherweise und unangemessen“ sein Konto gekündigt – ein klarer Fall von „Kontodisziplinlosigkeit“. Die Bank habe nicht verstanden, dass ein Präsidentensparkonto mit goldener VIP-Karte nicht einfach wie ein Netflix-Abo gelöscht werden darf.

Rückblick auf den 6. Januar – jetzt als Konto-Drama

Zur Erinnerung: Am 6. Januar 2021 stürmten fanatische Trump-Fans das Kapitol, um für ihren Anführer symbolisch die Wahl zurückzuerobern – oder wenigstens einen Souvenir-Stuhl. Danach waren nicht nur viele amerikanische Demokratien tief erschüttert, sondern auch einige Bankverbindungen.

JP Morgan Chase entschied damals offenbar, dass Kunden, die indirekt mit einem Putschversuch in Verbindung stehen, nicht mehr in die Kategorie „Premium-Konto“ fallen. Das gefiel Trump – Überraschung! – überhaupt nicht. Seitdem arbeitet er offenbar intensiv daran, auch die letzte ihm verbliebene Kreditwürdigkeit zu verklagen.

Bonus-Theorie: Konto war „wahlentscheidend“

In seinem Post spekuliert Trump erneut, dass die Wahl 2020 manipuliert gewesen sei. Und wer weiß – vielleicht war es das Konto, das alles entschieden hat? Vielleicht steckte die PIN 2020 hinter dem angeblichen Wahlbetrug? Vielleicht hatte JP Morgan eine geheime „Stop the Steal“-Abteilung, die einfach auf „Konto schließen“ gedrückt hat?

Fazit:

Trump gegen JP Morgan – das klingt ein bisschen wie Godzilla gegen eine Sparkasse.
Bleibt nur die Frage: Wenn Trump die Klage gewinnt, darf er dann wieder kostenlos Geld abheben – oder muss er endlich mal Steuern zahlen?

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