Nach dem Abriss eines Teils des Weißen Hauses zur Errichtung eines gigantischen Ballsaals plant US-Präsident Donald Trump nun ein weiteres ambitioniertes Bauprojekt in der Hauptstadt: einen monumentalen Triumphbogen, inspiriert vom Pariser „Arc de Triomphe“.
Wie Trump am 31. Dezember gegenüber „Politico“ bestätigte, soll der Bau des Bogens in den kommenden zwei Monaten beginnen. „Es hat noch nicht angefangen. Aber es geht bald los. Es wird großartig. Alle lieben es“, sagte der Präsident. „Sie lieben den Ballsaal – aber sie lieben auch den Triumphbogen.“
Die ersten 3-D-Modelle des Projekts hatte Trump bereits im Oktober bei einem Dinner mit Großspendern präsentiert. Der geplante Standort des Bogens: direkt gegenüber dem Lincoln Memorial, an der Zufahrt vom Arlington Nationalfriedhof über die Arlington Memorial Bridge – eine Art symbolisches Tor zur Hauptstadt.
Neue Großbaupläne nach Umbauten am Weißen Haus
Trump, dessen Karriere im Immobiliensektor begann, hat bereits zahlreiche Änderungen an der Anlage des Weißen Hauses vorgenommen. So ließ er die Rasenfläche des Rosengartens durch eine gepflasterte Terrasse ersetzen und stattete das Oval Office mit vergoldeten Elementen aus.
Sein bislang größtes Vorhaben auf dem Gelände ist jedoch der Neubau eines 90.000 Quadratfuß (ca. 8.400 m²) großen Ballsaals. Im Oktober ließ er dafür ohne große Vorankündigung den historischen Ostflügel des Weißen Hauses abreißen – was zu juristischen Auseinandersetzungen und Kritik aus Architekturkreisen führte. Die geschätzten Kosten für den Ballsaal belaufen sich mittlerweile auf 400 Millionen Dollar – doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt.
Noch viele offene Fragen zum Triumphbogen
Im Gegensatz zum Ballsaal liegen zu Trumps Triumphbogen bislang kaum Details vor. Offen ist etwa, wie groß das Bauwerk werden soll. Trump präsentierte bei seinem Dinner Modelle in drei Größen – „klein, mittel und groß“, wie er erklärte. Auch zur Finanzierung machte er keine Angaben. Es ist unklar, ob der Bau aus öffentlichen Mitteln, privaten Spenden oder einem Mix aus beiden Quellen finanziert werden soll. Auch Fragen zu nötigen Genehmigungen blieben unbeantwortet.
Die US-Regierung äußerte sich bisher nicht zu den konkreten Planungen. Trump selbst zeigte sich gegenüber seinen Gästen jedoch begeistert: „Immobilien sind entspannend für mich“, sagte er. „Für viele Menschen ist das Geschäft stressig – aber ich habe es immer gemocht. Ich hatte damit immer Erfolg.“
Ob der geplante „Triumphbogen“ letztlich Realität wird – und wie Washington D.C. auf dieses Prestigeprojekt reagieren wird – bleibt abzuwarten. Klar ist: Donald Trump verfolgt auch in seiner zweiten Amtszeit das Ziel, dem Weißen Haus und der Hauptstadt seinen architektonischen Stempel aufzudrücken.
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