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Trump kritisiert parteiinterne Republikaner nach Empörung über rassistisches Video

MIH83 (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat laut einem Medienbericht intern scharf auf republikanische Parteikollegen reagiert, nachdem diese ein auf seinem Social-Media-Konto veröffentlichtes Video als rassistisch kritisiert hatten. Das Video, das die Obamas in affenähnlicher Darstellung zeigte, war zunächst auf Trumps Plattform Truth Social erschienen und später wieder gelöscht worden.

Wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber CNN angaben, soll Trump am vergangenen Wochenende in seinem Anwesen Mar-a-Lago verärgert über jene Republikaner gesprochen haben, die das Video öffentlich verurteilt hatten. Dabei habe er insbesondere den Senator aus South Carolina, Tim Scott, kritisiert. Scott hatte das Video als „das rassistischste“ bezeichnet, was er aus dem Weißen Haus gesehen habe, und öffentlich dessen Entfernung gefordert.

Nach Angaben aus dem Umfeld des Präsidenten war Trump der Ansicht, Scott hätte seine Kritik nicht öffentlich äußern müssen. Stattdessen hätte er das Gespräch privat suchen sollen. Berichten zufolge äußerte Trump auch deutliche Kritik an der Senatorin aus Alabama, Katie Britt, die ebenfalls die Löschung des Videos begrüßt hatte.

Das Weiße Haus erklärte später, ein Mitarbeiter habe das Video versehentlich veröffentlicht. Trump selbst sagte, er habe die problematischen Sequenzen nicht gesehen und sehe keinen eigenen Fehler. Disziplinarmaßnahmen gegen den verantwortlichen Mitarbeiter seien nicht geplant.

Mehrere republikanische Abgeordnete hatten sich öffentlich von dem Beitrag distanziert. Neben Scott und Britt äußerten auch andere Parteimitglieder Kritik. Die Episode gilt Beobachtern zufolge als einer der deutlichsten parteiinternen Konflikte vor den Zwischenwahlen 2026.

Gleichzeitig betonte das Weiße Haus, Trump bleibe der „unangefochtene Führer“ der Republikanischen Partei. Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, der Präsident arbeite weiterhin daran, die Partei geschlossen zu halten.

Die Affäre reiht sich in eine Serie parteiinterner Spannungen ein. In den vergangenen Monaten hatten mehrere republikanische Abgeordnete bei einzelnen Abstimmungen von Trumps Linie abgewichen, was der Präsident öffentlich missbilligte.

Vertreter der betroffenen Senatoren wiesen Darstellungen über ein Zerwürfnis mit dem Präsidenten zurück und betonten ihre grundsätzliche Unterstützung seiner politischen Agenda.

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