Die Trump-Regierung sorgt mal wieder für Wirbel – diesmal im Pressepool des Weißen Hauses. Jahrzehntelang durfte die White House Correspondents’ Association (WHCA) bestimmen, welche Journalisten den Präsidenten begleiten. Doch damit ist jetzt Schluss. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verkündete gestern feierlich in Washington: „Wir nehmen das jetzt selbst in die Hand.“
Der Grund? Ein handfester Streit mit der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Diese weigert sich standhaft, Donald Trumps neu erfundene Bezeichnung „Golf von Amerika“ für das, nun ja, allgemein als „Golf von Mexiko“ bekannte Gewässer zu verwenden. Und weil Trump ungern Widerworte hört, hat er den AP-Reportern kurzerhand den Zugang zum Oval Office entzogen.
AP und die WHCA lassen sich das nicht gefallen und ziehen vor Gericht – bislang ohne Erfolg. Ein Richter sah offenbar keinen akuten Notfall. Vielleicht dachte er sich: „Ein paar Tage ohne Trump-Gezeter im Flugzeug? Klingt eigentlich ganz angenehm.“
Wie es weitergeht? Unklar. Aber vielleicht wird demnächst auch der Pazifik in „Trump-Ozean“ umbenannt. Dann haben wir den nächsten Eklat
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