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Trump fordert Justizministerium auf: „Veröffentlicht alle Namen von Demokraten in Epstein-Akten – blamiert sie“

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat das Justizministerium öffentlich dazu aufgefordert, die Namen aller in den Epstein-Akten erwähnten Demokraten offenzulegen – mit dem Ziel, sie „bloßzustellen“. Gleichzeitig stellte er infrage, warum so viel Zeit mit der Sichtung der Unterlagen verbracht werde.

Trump hatte am 19. November ein Gesetz unterzeichnet, das die Veröffentlichung sämtlicher Regierungsdokumente im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein vorschreibt. Epstein war 2019 in Untersuchungshaft gestorben, während er wegen sexuellen Missbrauchs und Menschenhandels angeklagt war.

Das Gesetz setzte eine 30-Tage-Frist für die Offenlegung der Unterlagen. Am 19. Dezember begann das Justizministerium mit der Veröffentlichung. Hunderttausende Seiten wurden bereits freigegeben – allerdings warten noch viele weitere auf ihre Veröffentlichung, was zu Kritik an der Trump-Regierung geführt hat. Einige Abgeordnete warfen der Regierung sogar vor, das Gesetz zu verletzen.

Millionen neue Dokumente – Trump spricht von „Demokraten-Hoax“

Das Justizministerium gab am 24. Dezember bekannt, dass das FBI und Bundesstaatsanwälte über eine Million weitere Epstein-bezogene Dokumente entdeckt hätten. Deren Sichtung werde noch Wochen in Anspruch nehmen.

Trump reagierte am 26. Dezember auf Social Media:
„Jetzt wurden noch eine Million Seiten zu Epstein gefunden. Das DOJ wird gezwungen, seine ganze Zeit mit diesem von den Demokraten inszenierten Schwindel zu verschwenden. Wann sagen sie endlich: Es reicht?“

Gleichzeitig nahm Trump erneut die Demokraten ins Visier:
„Die Demokraten waren es, die mit Epstein gearbeitet haben – nicht die Republikaner“, schrieb er weiter. „Veröffentlicht all ihre Namen. Blamiert sie.“

Verbindungen zu Trump und Clinton – viele Namen geschwärzt

Jeffrey Epstein war gut vernetzt in die Welt der Reichen und Mächtigen. Er pflegte auch eine lange Freundschaft mit Trump, bis es zum Zerwürfnis kam. In den kürzlich veröffentlichten Akten finden sich Hinweise auf gemeinsame Flüge mit Epsteins Privatjet.

Auch der frühere demokratische Präsident Bill Clinton taucht in den Dokumenten auf, ebenso wie zahlreiche andere prominente Persönlichkeiten. Viele der Unterlagen wurden jedoch stark geschwärzt – insbesondere Namen und Details.

Weder gegen Trump noch gegen Clinton wurden von den Ermittlungsbehörden strafrechtliche Vorwürfe erhoben.

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