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Trump feiert sich selbst, während die Märkte abstürzen – eine gefährliche Ignoranz

LisetteBrodey (CC0), Pixabay
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Während an der Wall Street Panik ausbricht, die Märkte einbrechen und Anleger weltweit Milliarden verlieren, hat US-Präsident Donald Trump offenbar Wichtigeres zu tun: sich selbst zu loben. Statt sich mit der realen Wirtschaftskrise auseinanderzusetzen, verschickt er in einer Stunde über 80 Social-Media-Posts, die vor allem eines zeigen – seinen unerschütterlichen Glauben an die eigene Genialität.

Handelskriege und Zölle: Trump als Architekt der Unsicherheit

Die Ursache für das aktuelle Chaos ist kein Zufall, sondern hausgemacht. Trumps irrationale Zollpolitik und die damit verbundenen Handelskriege mit China, Kanada, Mexiko und Europa haben Investoren weltweit verunsichert. Unternehmen wissen nicht, wie es weitergeht, und ziehen sich aus geplanten Investitionen zurück. Die Konsequenzen sind jetzt sichtbar:

📉 Der S&P 500 verliert in einem einzigen Monat vier Billionen Dollar an Marktwert.
📉 Der Nasdaq fällt um 4 Prozent – der größte Einbruch seit 2022.
📉 Tech-Giganten wie Tesla erleben massive Kurseinbrüche.

Und was macht Trump? Er verweigert jede Aussage zur drohenden Rezession.

Ablenkung statt Verantwortung

Statt sich der Wirtschaftskrise zu stellen, nutzt Trump sein bewährtes Rezept: Ablenkung durch Eigenlob. In seinen Truth-Social-Posts geht es um Reality-TV, alte Wahlkampfversprechen und seine vermeintlichen Führungsqualitäten – kein einziges Wort zu den Kursverlusten oder den Sorgen der Anleger.

Sein Sprecher Kush Desai argumentiert sogar, dass „Industriebosse Milliarden in die USA investiert haben“ – eine Behauptung ohne jeglichen Bezug zur aktuellen Situation. Die Frage bleibt: Wie lange können Trumps Anhänger noch glauben, dass das wirtschaftliche Chaos ein Zeichen von „starkem Führungsstil“ ist?

Die Märkte brauchen Stabilität – kein Twitter-Feuerwerk

Der Absturz an den Börsen zeigt, dass Trumps unberechenbarer Regierungsstil kein wirtschaftliches Wachstum schafft, sondern Unsicherheit und Panik schürt. Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen – keine impulsiven Zollerhöhungen oder erratischen politischen Kehrtwenden.

💬 Peter Orszag, CEO von Lazard, bringt es auf den Punkt:
„Die Spannungen mit China sind nachvollziehbar, aber der Konflikt mit Kanada, Mexiko und Europa ist verwirrend. Wenn das nicht bald gelöst wird, schadet es massiv der US-Wirtschaft.“

Trump mag denken, dass die Realität sich seinen Tweets anpasst. Die Wirtschaft denkt anders. Wenn er seine Politik nicht grundlegend ändert, droht nicht nur eine Korrektur an den Märkten – sondern eine handfeste Rezession.

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