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Trump erklärt CO₂ offiziell für harmlos – „Kann man ja nicht mal sehen“

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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In einem bahnbrechenden Schritt zur Rückentwicklung der Wissenschaft hat Ex-Präsident Donald Trump angekündigt, eine zentrale Säule des US-Klimaschutzes zu kippen. Die sogenannte „Gefährdungsfeststellung“ aus dem Jahr 2009, laut der Treibhausgasemissionen wie CO₂ gesundheitsschädlich sind, wird demnächst – in Trumps Worten – „wegreguliert, verbrannt und in die Luft gejagt“.

„Man sagt, CO₂ sei schlecht. Aber haben Sie schon mal CO₂ gesehen? Ich nicht. Unsichtbar! Und unsichtbar heißt ungefährlich. Ganz einfach!“, erklärte Trump auf seiner Plattform Truth Social, während er auf einem Golfplatz in Florida in ein Mikrophon schrie, das niemand eingeschaltet hatte.

Die „Gefährdungsfeststellung“ war bislang die juristische Grundlage für den Kampf gegen Emissionen aus Autos, Kohlekraftwerken und Industrieanlagen. Doch laut Trump sei das „eine rein persönliche Meinung von Obama“, der sich „eh nie mit richtigen Autos auskannte“. Stattdessen solle CO₂ als „patriotisches Gas“ gelten, das die Wirtschaft antreibt – im wahrsten Sinne.

CO₂? „Das ist wie freie Marktwirtschaft – nur in der Luft!“

Trump versprach, mit dieser „größten Entfesselung Amerikas seit der Erfindung des Drive-Ins“ die US-Autoindustrie zu retten, „vom Elektro-Wahn zu befreien“ und Kohlebergbau „wieder sexy zu machen“. Dass der Verkehr der größte CO₂-Verursacher in den USA ist, kommentierte er mit: „Was soll das heißen? Die Autos fahren doch gar nicht allein – da sitzen Leute drin. Vielleicht liegt’s ja an den Leuten?“

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt lobte die Maßnahme als „historischen Sieg gegen die Tyrannei der Faktenlage“. Wirtschaft, so Leavitt, sei schließlich wichtiger als saubere Luft: „Jobs kann man zählen. Lungen nicht.“

Reaktionen aus aller Welt

Die internationale Klimawissenschaft reagierte mit einem kollektiven Seufzer, der kurzfristig als zusätzliche Erderwärmung gemessen wurde. Der UN-Klimarat veröffentlichte eine Stellungnahme mit nur drei Worten: „Ach, schon wieder.“

Greta Thunberg twitterte: „Wenn CO₂ wirklich ungefährlich ist, soll er doch mal eine Stunde lang direkt am Auspuff eines Pickup Trucks meditieren.

 

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