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Trump deutet Einigung im Streit um TikTok an – Deal mit US-Eigentümer in Aussicht

viarami (CC0), Pixabay
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Kurz vor Ablauf der Frist für ein Verbot von TikTok in den USA hat Präsident Donald Trump angedeutet, dass ein Durchbruch erzielt wurde. In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social schrieb er am Montagmorgen, es sei eine Einigung über ein „bestimmtes“ Unternehmen erzielt worden, „das junge Menschen in unserem Land unbedingt retten wollten“. Diese würden „sehr glücklich sein“.

Trump kündigte zudem an, am Freitag (19. September) mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zu sprechen. Das Verhältnis sei nach wie vor „sehr stark“.


Deal soll US-Eigentümer für TikTok sichern

Nach Angaben des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer einigten sich Unterhändler beider Länder bei einem Treffen in Madrid auf einen Rahmenplan, wonach die App künftig unter US-amerikanischer Eigentümerschaft betrieben werden soll.

„Wir glauben, dass wir ein Abkommen haben. Es steht nur noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Spitzenpolitiker“, so Greer laut Reuters.

Damit könnte ein seit Monaten andauernder Streit über die Zukunft der Plattform beigelegt werden. TikTok steht wegen seiner chinesischen Eigentümerfirma ByteDance in den USA seit Langem unter Verdacht, Nutzerdaten an Behörden in Peking weiterzugeben – ein Vorwurf, den das Unternehmen wiederholt bestritten hat.


Letzte Frist läuft am 17. September aus

Die aktuelle Frist für ein Verbot der App läuft am 17. September ab. Es ist bereits die dritte Verlängerung, die Trump gewährt hat.
Greer machte allerdings deutlich, dass es keine weiteren Verschiebungen geben werde:

„Wir werden keine endlosen Fristverlängerungen mehr gewähren. Ein kurzer Aufschub, um die Vereinbarung zu unterzeichnen, wäre denkbar – aber keine Wiederholungen.“


Einigung zwischen privaten Akteuren

US-Finanzminister Scott Bessent betonte, es handle sich um ein Abkommen zwischen „zwei privaten Parteien“. Über die konkreten wirtschaftlichen Konditionen äußerte er sich nicht, diese seien aber bereits vereinbart worden.

Das Treffen in Madrid habe sich ausschließlich auf TikTok konzentriert, nicht auf Handelsfragen. „Wir hatten sehr gute Gespräche. Die eigentlichen Handelsverhandlungen werden in etwa einem Monat an einem anderen Ort fortgesetzt“, sagte Bessent.


Langer Streit um die App

TikTok stand bereits unter der Regierung von Joe Biden im Fokus. Anfang 2025 war die App für weniger als 24 Stunden offline, nachdem ein entsprechendes Gesetz in Kraft trat. Seither arbeitet Washington an einer Lösung, die die Nutzung der App im Land absichert und zugleich die Sicherheitsbedenken adressiert.

Trump selbst hat wiederholt betont, dass über einen Verkauf von TikTok an US-Investoren verhandelt werde. Mit dem nun angedeuteten Durchbruch könnte die Debatte um ein vollständiges Verbot zunächst entschärft sein.

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