Beim nationalen College-Football-Finale zwischen Indiana University und der University of Miami sorgte nicht nur das Spiel für Emotionen – auch der Auftritt von Präsident Donald Trump bewegte die Zuschauer. Während der Nationalhymne wurde Trump auf den Stadionbildschirmen im Hard Rock Stadium in Miami Gardens eingeblendet – und löste dabei gemischte Reaktionen aus: Applaus und Buhrufe hielten sich die Waage.
Auch beim Public Viewing im Simon Skjodt Assembly Hall in Bloomington, dem Heimstadion der Indiana Hoosiers, reagierte das Publikum geteilt. Manche feierten ihren Präsidenten, andere protestierten lautstark.
Trump erschien gemeinsam mit seiner Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner. Außenminister Marco Rubio – gebürtiger Miamianer – wurde ebenfalls erwartet, ebenso wie Indianas Gouverneur Mike Braun.
Der Auftritt beim Sportevent reiht sich in eine ganze Serie von Stadionbesuchen seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus vor einem Jahr. Ob beim Daytona 500 oder dem US Open Finale im Tennis – stets wurde er von lauten Reaktionen begleitet, oft auch Buhrufen, etwa beim Finale im Arthur Ashe Stadium 2025 in New York.
Trumps jüngste Schlagzeilen drehen sich jedoch weniger um Sport, sondern um seine harte außenpolitische Linie: Er kündigte neue Strafzölle gegen acht europäische Länder an – falls die USA nicht das grönländische Territorium übernehmen dürfen. Der Vorstoß sorgt international für heftige Kritik und innenpolitisch für Diskussionen, auch innerhalb seiner eigenen Partei.
Die Mischung aus Sportspektakel und politischer Symbolik zeigt einmal mehr: Wo Trump auftaucht, bleibt es selten leise.
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