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Trump

tiburi (CC0), Pixabay
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Oh, welch schockierende Überraschung! Nachdem er sich in seiner üblichen charmanten Art weiterhin verbal ausgetobt hat, bekam der ehemalige US-Präsident Donald Trump in New York eine „schmerzhafte“ Geldstrafe von 10.000 Dollar (was, ungefähr 9.500 Euro?). Der Richter, der offensichtlich seine Geduldsgrenze erreicht hatte, hieß Arthur Engoron und ließ Trump im strahlenden Zentrum Manhattans kurz aufblitzen – genau, im Gerichtssaal.

Bei seinem kurzen Sternmoment im Zeugenstand erzählte Trump, er hätte mit seinen Aussagen eigentlich auf seinen ehemaligen Anwalt Michael Cohen gezielt und nicht auf diese unschuldige Gerichtsmitarbeiterin, die er zuvor so galant als „parteiisch“ bezeichnet hatte. Natürlich! Warum nicht? Aber Richter Engoron, möglicherweise der einzige im Raum mit einer funktionierenden Ironiedetektion, fand Trumps Erklärungen nicht ganz so überzeugend und griff tief in die Strafenkiste.

Früher warnte der Richter, nach Trumps endlosen verbalen Kunststücken, alle im Saal, nett zum Gerichtspersonal zu sein. Schade, dass Trump nicht zugehört hat.

Inmitten dieses Dramas dreht sich der Betrugsprozess um den Vorwurf, dass Trump und seine Gang – ach, Entschuldigung, ich meine seine Söhne und Mitarbeiter – mit den Zahlen ihrer Organisation gespielt haben könnten, um bessere Deals abzuschließen. Eine Gefängnisstrafe steht für Trump zwar nicht zur Debatte, aber falls er schuldig gesprochen wird, könnte das seiner Geschäftswelt einen kleinen Dämpfer versetzen. Nur die Zeit wird zeigen, ob sein Teflon-Mantel weiterhin hält.

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