Nach zwei Wochen der Ungewissheit herrscht nun traurige Gewissheit: Die Leichen der 18-jährigen Laiana Green, ihrer gleichaltrigen Freundin Lah Tray Moo und der 12-jährigen Eh Cress Moo wurden aus dem Missouri River bei Omaha, Nebraska, geborgen. Die Mädchen galten seit dem 15. April als vermisst, nachdem sie beim Fischen im N.P. Dodge Park von der Strömung mitgerissen worden waren.
Nach Angaben der Feuerwehr Omaha fiel zunächst eines der Mädchen ins Wasser. Die anderen versuchten, sie zu retten – ein heroischer, jedoch tragischer Akt. Nur ein 13-jähriges Mädchen konnte sich rechtzeitig ans Ufer retten. Die Leiche von Lah Tray Moo wurde am 26. April gefunden, Laiana und Eh wurden am Morgen des 29. April geborgen.
Die Feuerwehr veröffentlichte eine Mitteilung mit tiefem Mitgefühl: „Der Verlust dieser jungen Leben hat unsere gesamte Gemeinschaft erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freunden der Mädchen.“
Familien vereint im Schmerz und in der Hoffnung auf Veränderung
Laiana Greens Tante, Nichelle Griffy, zeigte sich dankbar, dass die Suche nun ein Ende gefunden habe – trotz der tiefen Trauer. „Wir sind traurig, aber dankbar. Wir haben jetzt alle drei Mädchen physisch bei uns“, sagte sie dem lokalen Sender KMTV. Die Familien unterstützen sich gegenseitig in ihrer Trauer und finden Trost in der Gemeinschaft.
Laianas Familie beschrieb sie als mutig und selbstlos. Unter ihren Spitznamen LaiLai oder Pooh sei sie stets jemand gewesen, der anderen helfe. Eine GoFundMe-Kampagne sammelte bisher über 3.000 US-Dollar für ihre Beisetzung. Eine weitere Spendenseite für Lah und Eh – Lah war die Tante der 12-jährigen Eh – brachte bislang fast 7.000 US-Dollar ein.
Die Familien fordern nun konkrete Konsequenzen aus dem Unglück: Mehr Warnschilder, verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und vor allem eine strengere Durchsetzung der Schwimmwestenpflicht entlang des Missouri River.
Ein tragisches Unglück, das zum Handeln mahnt
Der Fall hat nicht nur eine lokale Gemeinschaft tief erschüttert, sondern ruft auch Verantwortliche auf den Plan, Maßnahmen zur Sicherheit an gefährlichen Flussstellen zu verschärfen. Die Heldinnen des Unglücks – junge Mädchen mit Mut und Zusammenhalt – hinterlassen eine Lücke, aber auch ein deutliches Signal: Mehr Sicherheit kann Leben retten.
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