Ein schweres Unglück hat in den frühen Morgenstunden die Region um Trikala im Zentrum Griechenlands erschüttert. In einer Keksfabrik des bekannten Herstellers Violanta kam es gegen 4 Uhr zu einer heftigen Explosion, die einen verheerenden Brand auslöste. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens drei Frauen ums Leben. Noch immer werden zwei weitere Beschäftigte vermisst.
Die Feuerwehr, die mit 40 Einsatzkräften und 13 Löschfahrzeugen anrückte, kämpfte stundenlang gegen die Flammen. In den ausgebrannten Ruinen der Fabrik entdeckten die Einsatzkräfte schließlich die Leichen der drei Frauen. Für sie kam jede Hilfe zu spät.
Sechs weitere Mitarbeiter der Fabrik sowie ein Feuerwehrmann wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Laut Gesundheitsminister Adonis Georgiadis, der sich im Radiosender ERTNews äußerte, seien sie glücklicherweise nicht schwer verletzt.
Die Ursache der Explosion ist bislang unklar. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Bilder, die der staatliche Sender ERT ausstrahlte, zeigen das gesamte Ausmaß der Zerstörung: Die Produktionsstätte wurde durch das Feuer nahezu vollständig vernichtet.
Die Tragödie wirft nicht nur Fragen nach den Ursachen auf, sondern hinterlässt auch tiefe Betroffenheit. In einer Fabrik, die für viele Menschen in der Region ein Ort der Arbeit, der Routine und des täglichen Broterwerbs war, herrschen nun Trauer, Angst und Verzweiflung.
Unser Mitgefühl gilt den Familien der Opfer, den Verletzten und allen, die durch dieses Unglück betroffen sind. Mögen die Angehörigen in diesen schweren Stunden Trost finden – und die Ermittlungen helfen, Antworten zu liefern, wo heute noch fassungsloses Schweigen herrscht.
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