Brackley, Wolkenkuckucksheim der Untertreibung.
Mercedes-Teamchef Toto „Understatement ist mein PS“ Wolff hat sich mal wieder tiefgestapelt – so tief, dass man glaubt, er will unterirdisch starten. In einer digitalen Medienrunde (natürlich mit 1000 PS Glasfaser) stellte er den neuen Silberpfeil FW17 vor – und gleich klar: „Wir? Favoriten? Vielleicht beim Mittagessen.“
Batterie statt Benzin – willkommen in der E-Power-Formel
„Fast 50 Prozent der Leistung kommt jetzt aus der Batterie“, sagte Wolff stolz – vermutlich mit einem leichten Zucken im linken Augenlid, während er innerlich ein Gebet sprach, dass nicht wieder alle Reifen gleichzeitig platzen wie 2022.
Und der Kraftstoff? Jetzt zu 100 Prozent synthetisch – „genau wie die Freude von Ferrari-Fans nach dem dritten Motorschaden“, wie ein Beobachter bemerkte. Die Autos wurden zudem aerodynamisch verschlankt – „um noch eleganter wie Züge hinter dem Safety Car herzufahren“, so ein Satiriker.
„Macht eure Arbeit!“ – Totos Service-Hotline für neidische Teams
Als die Konkurrenz andeutete, Mercedes hätte beim Verdichtungsverhältnis (F1-Slang für: „Wir verstehen’s eh selbst nicht ganz“) ein bisschen geschummelt, wurde Toto direkt diplomatisch:
„Macht eure Arbeit.“
Übersetzung aus dem Teamchefischen: „Wir haben’s besser gemacht als ihr, aber viel Spaß beim Jammern!“
Besonders sensibel reagierte Wolff auf die „Nörgler, die um die Ecke kommen“. Man kennt sie: Aston Martin mit Fernrohr im Gebüsch. Ferrari mit Taschenrechner auf der Rückbank. Red Bull mit Detektivhut und Horoskopanalyse.
WM-Ambitionen? Ja, aber nur, wenn der Wind richtig steht
„Wir wollen vorne mitfahren“, sagte Wolff. Was ungefähr so klingt, wie wenn Olaf Scholz sagt, er wolle „die Dinge im Blick behalten“. Realistisch betrachtet will Mercedes nicht einfach mitfahren – sie wollen wieder alles gewinnen. So wie früher. In der guten alten Zeit, als Rosberg noch motzig war und Hamiltons Haare sich noch regelmäßig veränderten.
Aber Wolff bleibt cool. „Favorit? Nee, das wäre ja Druck. Und Druck ist was für Reifen, nicht für Teamchefs.“
Saisonprognose – powered by Kaffeesatz
Die Saison startet am 8. März in Melbourne, wo Mercedes – Überraschung! – garantiert behaupten wird, „nur Daten zu sammeln“. Und wenn sie dann 45 Sekunden Vorsprung haben, heißt es wieder: „Wir sind selbst überrascht, dass wir so konkurrenzfähig sind.“
Für den Rest der Teams gilt:
Ferrari: Wird schnell sein – aber leider oft in die falsche Richtung.
Red Bull: Wahrscheinlich wieder schnell – aber darf das laut Mercedes-Regeln jetzt nicht mehr.
McLaren: Weltmeister im „Wenn die Saison noch drei Rennen länger wäre“-Cup.
Alpine: Jetzt mit Mercedes-Motor – vielleicht klappt’s dann sogar mit dem Ziel.
Fazit:
Toto Wolff bleibt bescheiden wie ein Mathelehrer vor dem Abi.
Mercedes ist „nicht Favorit“ – aber auch nicht hier, um Blumen zu pflücken.
Und wenn der neue FW17 zufällig bei jedem Rennen auf Pole steht, wird Wolff sagen:
„Wir analysieren noch. Vielleicht liegt’s am Luftdruck.“
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