Politik

Todesstrafe

succo (CC0), Pixabay
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Im Zusammenhang mit den regierungskritischen Protesten im Iran sind in der Hauptstadt Teheran mehr als 300 Menschen angeklagt worden. Dem vom Justizportal Misan Online zitierten Staatsanwalt von Teheran, Ali Salehi, zufolge droht einem Teil von ihnen die Todesstrafe.

Laut dem Bericht wird „vier Randalierern“ der Straftatbestand „Krieg gegen Gott“ (Moharebeh) vorgeworfen, der mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Salehi erklärte weiter, den Angeklagten werde außerdem Waffengewalt, die Verletzung von Sicherheitsbeamten und die Zerstörung staatlichen Eigentums vorgeworfen.

Insgesamt würden 315 Menschen der „Versammlung und Absprache gegen die Sicherheit des Landes“, der „Propaganda“ gegen die staatliche Macht und der „Störung der öffentlichen Ordnung“ beschuldigt.

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