Die Videoplattform TikTok steht in den USA offenbar kurz vor dem digitalen Ehe-Aus mit ihrer chinesischen Mutter ByteDance – und diesmal scheint es ernst zu sein. Wie Insider gegenüber dem Tech-Klatschportal The Information berichten, plant TikTok für den 5. September den Launch einer neuen US-Version. Codename: „Jetzt aber wirklich, versprochen.“
Die alte App soll dann im März 2025 in Rente gehen – vermutlich mit einer letzten traurigen Tanz-Challenge namens #ByeByeByteDance. TikTok selbst schweigt derweil eisern. Vielleicht tanzen sie dort gerade das Thema einfach weg.
Trump tanzt mit
US-Präsident Donald Trump, bekanntlich kein Freund komplexer Datenschutzfragen, aber großer Fan von viralen Trends (vor allem seinen eigenen), sieht sich als Schlichter im TikTok-Divorce: „Wir haben so gut wie eine Einigung“, erklärte er. Wer allerdings mit ihm spricht – Xi Jinping oder dessen Hologramm – ist noch offen. Fest steht: Wenn TikTok verkauft wird, dann bitte mit einem goldenen Button und Trump-Branding.
Von „Tik“ zu „Tok Bye“
Die Trennung war schon 2024 beschlossen worden, aus Sorge, TikTok könnte versehentlich amerikanische Teenager-Tanzvideos an die KP Chinas weiterleiten – ein klarer Fall von nationalem Sicherheitsrisiko light. Sollte bis zum 17. September keine Lösung gefunden werden, droht ein Bann. Zum vierten Mal. Also wirklich. Diesmal ernst. Vielleicht.
US-Investoren schon in Position
Die neue App soll überwiegend in amerikanischer Hand sein – Gerüchten zufolge stehen Investoren Schlange, darunter Elon Musk (wenn er nicht gerade Twitter rückabwickelt) und diverse Influencer mit Zugang zu Risikokapital.
Bleibt die Frage: Wird TikTok in den USA wirklich zur neuen App – oder tanzt es am Ende doch nur im Kreis?
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