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TikTok-König verhaftet: ICE nimmt Khaby Lame bei Trumps „Operation Influencer Exit“ fest

Contaminazionivisive (CC0), Pixabay
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Wer hätte gedacht, dass man mit einem Achselzucken berühmt wird – und damit dann doch nicht in die USA einreisen darf?

Khaby Lame, der wortkarg-geniale TikTok-Star mit über 160 Millionen Followern, wurde am Freitag, dem 6. Juni 2025, vom US-Einwanderungsdienst ICE am Harry Reid International Airport in Las Vegas festgesetzt. Der Grund: Visa-Verstoß – offenbar hat der Meister des stillen Humors ein wenig zu lange in den Vereinigten Staaten verweilt.

Vom Met Gala Laufsteg direkt ins Abschiebezentrum

Noch im Mai lief Lame über den roten Teppich der Met Gala – stilecht im grauen Zoot Suit – und ließ Stars wie Rihanna und Diana Ross alt aussehen. Nur einen Monat später endete sein amerikanisches Abenteuer mit Plastikarmband und Flugticket Richtung Europa. ICE bestätigte, dass er „freiwillig ausreisen“ dürfe. Für Khaby Lame vermutlich der wortloseste Abschied seit Erfindung des Reels.

Was hat TikTok mit Immigration zu tun?

Nun ja – nichts. Aber unter Präsident Trump hat alles mit Immigration zu tun. Die Verhaftung des wohl unpolitischsten Superstars des Internets geschah im Rahmen der neuen ICE-Offensive „America First, Influencers Last“. Schulen, Flughäfen und TikTok-Träume werden gleichermaßen kontrolliert.

Dass Lame mittlerweile italienischer Staatsbürger ist? Für ICE offenbar nur ein weiteres Rätsel aus dem TikTok-Algorithmus. „Er war zu lange hier“, hieß es trocken. Das mag stimmen. Nur hatte er dabei offenbar vergessen, sich selbst mit einem simplen Handzeichen aus dem Video zu entfernen.

Internet reagiert mit #FreeKhaby

Während auf X (ehemals Twitter) unter dem Hashtag #FreeKhaby Memes, Proteste und Influencertränen viral gehen, bleibt Khaby seiner Linie treu: kein Kommentar, nur ein Blick in die Kamera, irgendwo zwischen Ironie und innerem Kopfschütteln.

Das Timing? Nicht ganz zufällig.

Trumps Wiederwahlkampagne basiert zu großen Teilen auf der „Operation Abschiebung 2.0“ – inklusive massiver ICE-Razzien, Visums-Kontrollen und dem Versuch, wirklich jeden aus dem Land zu befördern, der schon mal Salsa tanzen konnte. Dass Khaby Lame, globaler UNICEF-Botschafter und Boss-Werbegesicht, nicht ganz ins Profil einer „Bedrohung für Amerika“ passt? Nebensache.

Fazit:

Die USA haben einen TikTok-Star verloren, aber ein neues Symbol für die absurde Bürokratie ihrer Einwanderungspolitik gewonnen. Und während Khaby vermutlich bald wieder aus seiner Küche in Turin wortlos erklärt, wie man eine Banane schält, fragt sich das Internet:
Wer wird als Nächstes verhaftet – der Hamster mit dem winzigen Burrito?

Bleiben Sie dran. Oder besser: scrollen Sie weiter – solange Sie noch dürfen.

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