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„They will never give me a Nobel Peace Prize“ – Trump, Tränen und Triumphgefühle

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Im Weißen Haus flogen gestern keine Tassen, aber fast. Der Grund: Die Nobelpreis-Jury in Oslo hat es erneut gewagt, Donald J. Trump nicht mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen. Stattdessen bekam ihn – haltet euch fest! – eine tapfere venezolanische Oppositionelle, die sogar Dankbarkeit gegenüber Trump äußerte. Ja, wirklich.

Während María Corina Machado in einem dramatischen Social-Media-Post erklärte, sie widme ihren Preis dem „leidenden Volk Venezuelas und Präsident Trump für seine entschlossene Unterstützung“, rollte im Weißen Haus die erste Krokodilsträne.

Der Donald, der nie Nobel war

Trump, selbst erklärter „Friedensmacher in sieben Monaten für sieben Kriege“, hatte schon im Februar ahnungsvoll verkündet:

„Sie werden mir niemals den Friedensnobelpreis geben. Ich verdiene ihn, aber sie werden ihn mir nicht geben.“

Prophetisch, wenn auch ein wenig selbstmitleidig. Vielleicht fehlt es Oslo einfach an „Truth Social“-Zugang, vielleicht mögen sie keine goldenen Krawatten – wer weiß?

„Politics over peace!“ – sagt das Weiße Haus

Steven Cheung, Kommunikationschef und Trump-Verteidiger in allen Lebenslagen, ließ seinen Frust freien Lauf:

„The Nobel Committee proved they place politics over peace.“

Ja, also wirklich, was denken die sich? Statt dem ehemaligen US-Präsidenten, der schon mal eine Fehde mit Nordkorea „beendet“ hat, einen Orden zu geben, ehren sie eine Frau, die sich seit Jahren im Untergrund vor einem autoritären Regime versteckt. Die Prioritäten!

Machado liebt Trump – Oslo nicht

Interessanterweise bekam Trump dann doch seinen Auftritt – durch die frisch gekürte Preisträgerin selbst.

„Wir zählen heute mehr denn je auf Präsident Trump“, schrieb Machado.
Ein Ritterschlag – in Capslock! Fast hätte man in Mar-a-Lago einen kleinen Nobel-Kuchen gebacken.

Machado lebt derzeit versteckt, wurde 2024 von Venezuelas Regierung aus dem Rennen um die Präsidentschaft geworfen – was vermutlich nicht ganz im Einklang mit westlichen Wahlstandards steht. Aber hey, wer braucht schon freie Wahlen, wenn man freie PR auf X (ehemals Twitter) bekommt?

Die Oslo-Verschwörung

Zur Erinnerung: Frühere Friedensnobelpreise gingen u.a. an Theodore Roosevelt, Barack Obama (für das pure Existieren?) und Jimmy Carter (für… Erdnüsse?). Und nun Machado. Aber nicht Trump.

338 Kandidaten standen auf der Liste – Donald nicht dabei.
Nichtmal als „Mister Worldwide Peace“ in Kooperation mit Pitbull.

Friedenspreis mit Verspätung?

Doch Trump-Fans bleiben optimistisch. Sollte der neue Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas halten, könne man ihm „rückwirkend“ den Preis geben. Notfalls auch in Gold, mit eigenem Branding: The Trump Peace Trophy™.

Solange bleibt es bei der altbekannten Melodie:
„They will never give me a Nobel Peace Prize.“

Doch Kopf hoch, Mr. Trump – wer braucht Oslo, wenn man TikTok, Fox News und Truth Social hat?

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