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Beim Streitthema religiöse Beschneidung zeichnet sich offenbar ein Kompromiss ab. Der Deutsche Ethikrat, der den Bundestag und die Bundesregierung in moralischen Fragen berät, will den Eingriff an jüdischen und muslimischen Jungen unter strengen Auflagen erlauben. Eine Mehrheit der Ratsmitglieder sprach sich dafür aus, die Beschneidung zuzulassen, wenn sie unter örtlicher Betäubung und nach medizinischen Standards durchgeführt wird, beide Eltern zugestimmt haben und sie über die medizinischen Risiken aufgeklärt wurden. Als einziges Ratsmitglied lehnte der Hamburger Rechtsphilosoph Merkel die Beschneidung entschieden ab. Er verwies aber gleichzeitig auf die – so wörtlich – Pflicht zur besonderen Sensibilität gegenüber Juden, die eine Abwägung in der Frage nötig mache.
Quelleb5aktuell

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