Bis heute fehlt vor allem eines: eine faktenbasierte und nachvollziehbare plausible Erklärung des Geschäftsmodells der TGI AG und ihres Initiators Helmut Kaltenegger. Ganz offen gesagt: Bislang habe ich niemanden gefunden, der dieses Modell plausibel erklären konnte – weder Befürworter noch Kritiker.
Natürlich könnte es theoretisch sein, dass Helmut Kaltenegger eines Tages eine derart innovative Idee präsentiert, dass sie wirtschaftswissenschaftlich neue Maßstäbe setzt. Vielleicht würde man ihm dann rückblickend sogar den Wirtschaftsnobelpreis zusprechen – schließlich werden Genies bekanntlich oft erst Jahrzehnte später erkannt.
Doch Spaß beiseite.
Klar ist: Helmut Kaltenegger ist von seinem Vertriebs- und Geschäftsmodell überzeugt. Das muss er auch sein – sonst wäre es kaum möglich, Kunden und Vertriebspartner davon zu überzeugen. Gleichzeitig entsteht jedoch ein Problem, wenn ein Geschäftsmodell über Jahre hinweg nicht transparent und nachvollziehbar erklärt wird.
Genau diesen Eindruck vermittelt die TGI AG seit einiger Zeit. Kritische Fragen zum Geschäftsmodell bleiben häufig unbeantwortet oder werden ausweichend behandelt. Wer jedoch über lange Zeit schweigsam auf sachliche Nachfragen reagiert, darf sich am Ende nicht wundern, wenn die öffentliche Skepsis wächst.
Jeder kritische Bericht über das Geschäftsmodell ist dabei gewissermaßen ein weiterer Tropfen in ein Fass, das sich langsam füllt. Noch ist dieses Fass nicht übergelaufen – aber es wird voller.
Spätestens dann wird Helmut Kaltenegger vermutlich anderen gegenüber Rede und Antwort stehen müssen. Und zwar nicht mit allgemeinen Vertriebsargumenten oder wohlklingenden Versprechen, sondern mit dem, was in der Wirtschaft letztlich zählt: Zahlen, Daten und überprüfbaren Fakten.
Sollte er dazu in der Lage sein, stellt sich allerdings eine andere Frage: Warum wurde eine solche Erklärung nicht schon viel früher geliefert?
Ein weiterer Punkt ist die Rolle der Vertriebspartner. Viele von ihnen sind vom Modell der TGI AG überzeugt. Sollte dieses Modell jedoch eines Tages aus rechtlichen Gründen scheitern, ist zu erwarten, dass die Verantwortung nicht bei Helmut Kaltenegger gesucht wird, sondern bei angeblichen Gegnern oder Behörden.
Noch ist es nicht so weit. Aber der öffentliche und mediale Druck wächst – und damit auch die Erwartung nach Transparenz.
Wir haben Helmut Kaltenegger übrigens angeboten, in einem direkten Gespräch sein Geschäftsmodell anhand von Zahlen, Daten und Fakten zu erläutern. Dieses Angebot hat er bislang nicht genutzt.
Positiv ist immerhin: Die Rechtsanwaltskanzlei von Herrn Kaltenegger hat zugesagt, dass die TGI AG künftig auf unsere Presseanfragen reagieren wird.
Wir werden sehen, ob daraus tatsächlich mehr Transparenz entsteht. Das wäre sicherlich auch im Interesse von Helmut Kaltenegger.
Das Modell ist doch schnell erklärt. Die Partnerfirmen zahlen auf das Investoren- Geld, das ihnen die TGI leiht 67% Zinsen jährlich, davon werden die Rabatte, die Empfehlungsgeberprovisionen, die Werbung, die Geschäftskosten, das Sponsoring, die „Rabatte“ und der luxeriöse Lebensstil der Kalteneggers finanziert.
*ironieaus*
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Das Nodell ist doch schnell erklärt, die Partnerfirmen zahlen auf das Anleger- Geld das ihnen die TGI leiht 67% Zinsen jährlich, davon werden die Rabatte, die Geschäftsskosten, das Spobsoring die „Rabatte“ und der luxeriöse Lebensstil der Kalteneggers finanziert.
*irinieaus*