Im US-Bundesstaat Texas haben Rettungskräfte die Suche nach den zahlreichen Vermissten infolge der Sturzflut am 4. Juli wieder aufgenommen. Die Arbeiten waren zuvor wegen anhaltender heftiger Regenfälle unterbrochen worden.
Besonders dramatisch ist die Lage im Gebiet von Kerr County, wo nach offiziellen Angaben noch 160 Menschen vermisst werden. In angrenzenden Regionen gelten weitere zehn Personen als verschwunden.
Ausgelöst wurde die Katastrophe durch plötzliche, massive Regenfälle, die den Guadalupe River binnen nur 45 Minuten auf eine Höhe von acht Metern anschwellen ließen. Die Wassermassen überfluteten Siedlungen und Verkehrswege, zahlreiche Menschen wurden überrascht und mitgerissen.
Laut Behörden kamen bislang mindestens 132 Menschen in den Fluten ums Leben – viele von ihnen wurden in Fahrzeugen, Ferienunterkünften oder beim Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, von den Wassermassen erfasst.
Kommentar hinterlassen