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Teneriffa

geralt (CC0), Pixabay
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Auf der spanischen Kanareninsel Teneriffa sind mehrere tausend Menschen zum Schutz vor einem großflächigen Waldbrand in Sicherheit gebracht worden. Allein in den Gebieten von El Rosario und La Orotava wurden heute über 2.800 Menschen in Sicherheit gebracht. Damit stieg die Zahl aller seit Ausbruch des Brandes gestern in Sicherheit gebrachten Menschen auf rund 3.800.

Das Feuer breitete sich in einem gebirgigen Nationalpark über trockenes Waldland entlang steiler Schluchten in der Nähe des Vulkans Teide aus, des höchstens Gipfels Spaniens. Ein Großteil der Insel war mit Rauchwolken und Asche überzogen. Die beiden Flughäfen auf Teneriffa seien aber normal in Betrieb, teilte der spanische Flughafenbetreiber Aena mit.
Waldbrand auf Teneriffa
AP/Europa Press

„Die Nacht war sehr hart“, sagte der Leiter der Region, Fernando Clavijo, vor Journalistinnen und Journalisten. „Das ist der schwierigste Brand, den wir auf den Kanarischen Inseln in den letzten 40 Jahren hatten.“ Während einige Dörfer vorsorglich evakuiert wurden, wurden die Bewohner einiger anderer Orte aufgefordert, zu Hause zu bleiben.

Davon waren 3.500 Menschen betroffen. Pedro Martinez, Leiter der Rettungsdienste auf Teneriffa, sagte, das Feuer habe sich in Richtung Norden und auf ein Tal ausgebreitet, in dem sich mehrere Campingplätze befänden.
350 Rettungskräfte im Einsatz

Im Einsatz waren 17 Flugzeuge und etwa 350 Feuerwehrleute und Militärangehörige. Zusätzliche Löschflugzeuge trafen vom Festland ein. In der vergangenen Woche hatte eine Hitzewelle auf den Kanarischen Inseln dazu geführt, dass viele Gebiete knochentrocken wurden und die Gefahr von Waldbränden stieg.

In diesem Sommer haben Feuerwehrleute bereits eine Reihe von Waldbränden auf Gran Canaria und La Palma gelöscht, die auch Teil der Kanarischen Inseln sind.

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