Rauchen bleibt eine der größten Gesundheitsgefahren in Deutschland. Laut dem neuen „Tabakatlas Deutschland 2025“, herausgegeben vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe, war im Jahr 2023 jeder siebte Todesfall auf die Folgen des Tabakkonsums zurückzuführen.
Alarmierende Zahlen
Dem Bericht zufolge starben im Jahr 2023 rund 131.000 Menschen an tabakbedingten Erkrankungen. Das entspricht 13,7 Prozent aller Todesfälle in Deutschland.
Besonders gravierend ist der Zusammenhang mit Krebserkrankungen: „Rauchen ist für fast 20 Prozent aller Krebsneuerkrankungen verantwortlich“, erklärte Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ.
Zentrale Ursachen
Zu den häufigsten durch Rauchen verursachten Krankheiten zählen:
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Lungenkrebs
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Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD)
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Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall
Das DKFZ betont, dass Tabakkonsum weiterhin die wichtigste vermeidbare Ursache für Krankheit und Tod in Deutschland darstellt.
Präventionsbedarf
Experten fordern daher verstärkte Maßnahmen im Bereich der Prävention und Aufklärung, darunter strengere Werbeverbote, eine weitere Erhöhung der Tabaksteuer sowie eine konsequente Förderung von Rauchstopp-Programmen.
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