qimono (CC0), Pixabay
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In einem mutigen (oder verrückten?) Manöver hat Sahra Wagenknecht beschlossen, der deutschen Parteien-Landschaft noch mehr Würze zu verleihen. „Warum nicht noch eine Partei?“, dachte sie wohl. „Je mehr, desto fröhlicher!“ Laut „Spiegel“ und „ZDF“ wird sie, ganz im Stil eines Drumrolls, zuerst einen Verein aus dem Hut zaubern. „BSW – Für Vernunft und Gerechtigkeit“, was nicht etwa für „Besonders Spannende Wahlparty“ steht, sondern für „Bündnis Sahra Wagenknecht“. Kreativ, oder?

Und wie es bei jeder guten Party der Fall ist, gibt es immer jemanden, der die Stimmung ein bisschen runterzieht. Co-Parteichefin Wissler bezeichnete den mutigen Schritt als „Ego-Trip“ Wagenknechts. Aber hey, in der Welt der Politik ist ein bisschen Ego doch fast so wichtig wie Konfetti und Luftschlangen auf einer echten Party, oder?

Also, brauchen wir noch eine Partei? Warum nicht! Vielleicht mit ein bisschen mehr Konfetti, mehr Disko-Kugeln und definitiv mehr Partei-Hüte!

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