Startseite Allgemeines Südkoreanische Kryptobörse überweist versehentlich 44 Milliarden Dollar – Werbeaktion gerät „leicht“ aus dem Ruder
Allgemeines

Südkoreanische Kryptobörse überweist versehentlich 44 Milliarden Dollar – Werbeaktion gerät „leicht“ aus dem Ruder

MidJourney (CC0), Pixabay
Teilen

Seoul – Die südkoreanische Kryptobörse Bithumb hat versehentlich bewiesen, dass man in der Welt der Kryptowährungen schneller reich werden kann, als man „Blockchain“ sagen kann: Statt winziger Werbeprämien bekamen fast 700 Kunden plötzlich Bitcoins im Wert von insgesamt 44 Milliarden Dollar überwiesen. Ja, Milliarden. Mit B.

Eigentlich sollten die glücklichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Werbeaktion überschaubare 2.000 koreanische Won (ca. 1,16 Euro) erhalten – vermutlich für ihre Treue, Geduld oder einfach fürs Durchhalten im Krypto-Wahnsinn. Stattdessen landeten bei ihnen jeweils mindestens 2.000 Bitcoins auf dem Konto. Kleiner Zahlendreher. Kann ja mal passieren.

„Dieser Vorfall steht nicht im Zusammenhang mit Hackerangriffen oder Sicherheitslücken“, betonte Bithumb. Sondern offenbar mit jemandem, der beim Kopieren von Zahlen ein bisschen zu enthusiastisch war – oder einen besonders schlechten Tag hatte.

Der Vorfall führte zu einem wilden Abverkauf auf der Plattform – denn wer würde nicht versuchen, seine versehentlichen Milliarden sofort in Fiat umzuwandeln und auf eine tropische Insel zu flüchten? Der Bitcoin-Kurs auf Bithumb stürzte jedenfalls um satte 17 % ab, bevor die Realität (und die Rechtsabteilung) die Beschenkten wieder einholte.

Bithumb gab an, mittlerweile 99,7 % der rund 620.000 falsch verschickten Bitcoins zurückgeholt zu haben. Die restlichen 0,3 % seien vermutlich „in einem sehr großen neuen Lambo“ unterwegs zur Küste.

Bithumb ist nach Upbit die zweitgrößte Kryptobörse Südkoreas – und aktuell auch der größte Anbieter von versehentlichem Reichtum.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Kuba reagiert auf Energiekrise mit Viertagewoche und weiteren Notmaßnahmen

Angesichts einer sich zuspitzenden Energiekrise hat die kubanische Regierung umfassende Sparmaßnahmen angekündigt....

Allgemeines

„Das war ich“ – Trump beansprucht Freilassung einer Gefangenen für sich, obwohl sie vor seiner Kandidatur erfolgte

Beim Nationalen Gebetsfrühstück am Donnerstag sprach US-Präsident Donald Trump über die Verfolgung...

Allgemeines

Sein Sohn starb nach der Festnahme seiner Frau durch ICE – warum sich ein vierfache Vater zur freiwilligen Ausreise entschloss

Rigo Mendoza erinnert sich unter Tränen an das letzte Gespräch mit seinem...

Allgemeines

Sie dachte, ICE-Agenten bringen sie zur Schule – die Zehnjährige landete 1.200 Kilometer entfernt in einem Abschiebezentrum

Noch lange vor Sonnenaufgang machte sich die zehnjährige Elizabeth Zuna Caisaguano an...