Na endlich, ein neuer Rekord! So wenige Baugenehmigungen wie seit 2010 nicht mehr – da kann man ja nur gratulieren. Während die Bundesregierung sich einst hoffnungsvoll das Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr gesetzt hat, entscheiden sich die deutschen Behörden offensichtlich für einen anderen Weg: Minimalismus in seiner reinsten Form.
Laut dem Statistischen Bundesamt wurden 2024 gerade mal 215.900 Wohnungen genehmigt, das sind 16,8 % weniger als im Vorjahr. Und weil man eine Krise erst richtig genießen sollte, rechnen die sogenannten Immobilienweisen für 2025 mit nur noch 230.000 Neubauten – weit entfernt von den 400.000, die mal als ambitioniertes Ziel galten.
Und wie kommentiert das die Expertenriege? Mit philosophischer Gelassenheit. „Wir müssen jetzt durch ein Tal der Tränen“, erklärt Ralph Henger vom Institut der deutschen Wirtschaft. Ach was! Es könnte natürlich auch daran liegen, dass steigende Zinsen, wachsende Baukosten und eine bürokratische Regulierungsflut das Bauen mittlerweile so unattraktiv machen wie eine Eigentumswohnung auf dem Meeresgrund.
Doch es gibt Lichtblicke! Die Wohnungsnot befeuert kreative Ideen. Vielleicht sollte die Bundesregierung ein Programm zur Förderung von Zeltstädten und Baumhäusern ins Leben rufen? Schließlich sind Tiny Houses im Trend, und wer braucht schon eine Baugenehmigung für ein Zelt auf dem Balkon?
Und während Immobilienpreise steigen, Mieten explodieren und Bauprojekte scheitern, bleibt uns nur eine Erkenntnis: Wer in Deutschland noch Wohnraum schaffen will, muss entweder sehr reich oder sehr optimistisch sein – oder beides.
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