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Streikrecht

wewahn (CC0), Pixabay
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Bundesverkehrsminister Wissing hat seine Erleichterung über die Beilegung des Tarifkonflikts bei der Deutschen Bahn zum Ausdruck gebracht und betont, dass nun Reisepläne über die Osterfeiertage ohne Sorgen gemacht werden können. Der Minister der FDP zeigte sich zugleich verständnisvoll gegenüber den Stimmen, die nach dem langen Streik eine Modernisierung des Streikrechts fordern. In der Einigung zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL wurde beschlossen, dass ab dem Jahr 2029 die Wochenarbeitszeit für Mitarbeiter im Schichtdienst von 38 auf 35 Stunden bei voller Lohnkompensation sinken wird. Zudem wurde eine Vereinbarung getroffen, die bis mindestens Februar 2026 Streiks ausschließt. Diese Maßnahmen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen im Bahnsektor haben und stellen einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Work-Life-Balance für die Angestellten dar. Zugleich könnte die Forderung nach einer Anpassung des Streikrechts eine Diskussion über die Balance zwischen Arbeitnehmerrechten und der Sicherstellung kritischer Infrastrukturdienste anstoßen.

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