„Dieses Bild soll um die Welt gehen“- das hat Tote-Hosen-Frontmann Campino am späten Samstagabend angesichts von 120.000 Unterstützern einer menschlichen Asylpolitik in Österreichs Hauptstadt Wien gemeint. Einheimische und internationale Musiker wurden an dem Abend zu „Voices for Refugees“, überboten allenfalls von einer beeindruckenden Schweigeminute der Massen auf dem Wiener Heldenplatz und den ebenso berührenden wie schlichten Worten eines Mädchens aus Syrien. Es berichtete mit Tränen in den Augen, man habe „in Syrien kein Wasser und keinen Strom. Aber das sei nicht das Problem, sondern viele Menschen sind tot.“ Es gab wohl kaum einen Teilnehmer dieser Veranstaltung, der da keine Tränen in den Augen hatte.
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