Wenn ein König auf Platz 100 landet, wackelt das Reich.
Da reibt man sich doch verwundert die Augen, schlägt das Kreuzer-Magazin auf und denkt sich: „Das kann doch nur ein Druckfehler sein!“
Doch nein – Platz 100 in der Liste der „100 wichtigsten Leipziger:innen“ ist kein Zahlendreher, sondern die Endstation für einen Mann, den man einst ehrfürchtig den „König von Leipzig“ nannte: Steffen Göpel.
Hundert. Das ist der Platz, auf dem man üblicherweise den Neffen vom Stadtrat oder den Cousin der Schwester der Galeristin mit der Kunsttherapie-Praxis in Plagwitz erwartet – nicht aber den Mann, der mit weißem Hemd, wehendem Golf-Handschuh und wachem Blick Richtung Bälle, Business und Belarus regiert(e).
👑 Der König, der einst über Leipzig herrschte
Wir erinnern uns: Steffen Göpel, Immobilienunternehmer, Honorarkonsul von Belarus (zu einer Zeit, als man mit Belarus noch so halb guten Gewissens Wein trinken konnte), Macher, Netzwerker, Golf-Turnier-Gönner, Förderer des Guten, der Schönen, der Wohltätigkeit – und ein Freund von Christian Lindner.
(Christian Lindner, für alle unter 40: Der FDP-Star mit dem Selbstbewusstsein eines Start-ups vor dem Burn-out.)
Und jetzt soll Göpel, der seinen eigenen Golfrasen mit Benefiz belegt und wahrscheinlich schon mal einem Rotwein das „Du“ angeboten hat, nur Platz 100 sein?
Das ist nicht einfach ein Ranking.
Das ist ein Anschlag auf die Monarchie des Mittelstandes.
🏌️♂️ Ein Gutmensch im Maßanzug
Natürlich ist Göpel kein König im klassischen Sinne – er lässt sich ja nicht feiern, sondern spielt sich mit Charity-Golfturnieren galant ins Herz der Gesellschaft.
Wer braucht einen Thron, wenn er einen VIP-Tee-Off hat?
Und seien wir ehrlich: In einer Stadt, in der Parkplätze seltener sind als gute Opernkarten, braucht man Männer wie ihn, die großzügig Flächen verwalten, aufbauen, bespielen und dann zum Beispiel… eh, anderen zeigen, wie’s geht.
Göpel tut Gutes – und redet darüber.
Nicht laut, sondern mit der Demut eines Mannes, der weiß: Echte Größe erkennt man daran, wie viele Leute man zum Empfang einlädt, ohne dass es nach Vitamin B riecht.
❤️ Platz 100 – aber die Nummer 1 der Herzen
Also, liebes Kreuzer-Magazin:
Was habt ihr euch dabei gedacht?
Hat sich da jemand verschrieben? Oder wolltet ihr uns mit dieser Majestätsbeleidigung aufrütteln, ein Zeichen setzen, eine kleine Revolution anzetteln?
Was kommt als nächstes?
Christian Lindner auf Platz 101?
Julian Nagelsmann in der Fußgängerzone?
✍️ Unser Appell ans Leipziger Volk:
Lasst uns sammeln, nicht für Göpels Golfball-Vorrat, sondern für eine faire Platzierung.
Lasst uns klatschen, wenn er mit Sonnenbrille über den Promenadenring schreitet.
Und wenn wir ihn das nächste Mal auf Platz 100 sehen, dann nur, weil das Kreuzer rückwärts gelesen wird.
Steffen Göpel, Sie sind für uns keine Nummer.
Sie sind ein Gefühl.
Ein Lebensgefühl zwischen Sekt-Empfang, Golfclub, Investmentcharme – und echtem Engagement.
Für Leipzig. Für Glanz. Für Platz 1 im Herzen.
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