Das norwegische Überraschungsteam Bodö/Glimt ist nach einer dramatischen Nacht aus der Champions League ausgeschieden. Sporting Lissabon gelang im Achtelfinal-Rückspiel eine beeindruckende Aufholjagd: Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel setzten sich die Portugiesen mit 5:0 nach Verlängerung durch und zogen erstmals in ihrer Vereinsgeschichte ins Viertelfinale ein.
Lange sah es nach einer Sensation für die Norweger aus, doch Sporting dominierte von Beginn an das Spiel. Goncalo Inacio brachte die Gastgeber per Kopf in Führung (34.), ehe Pedro Goncalves (61.) und ein verwandelter Elfmeter von Luis Suarez (78.) den Rückstand aus dem Hinspiel egalisierten. Bodö/Glimt hielt kämpferisch dagegen, rettete sich jedoch nur mit Mühe in die Verlängerung.
Dort kippte die Partie endgültig: Maximiliano Araujo (92.) und Rafael Nel (121.) sorgten für die Entscheidung und beendeten den Traum des Außenseiters, der zuvor mit Siegen gegen Topteams wie Manchester City, Atletico Madrid und Inter Mailand für Aufsehen gesorgt hatte.
Auch in den anderen Achtelfinals setzten sich die Favoriten durch. Paris Saint-Germain ließ beim 3:0 gegen Chelsea nichts anbrennen. Arsenal eliminierte Bayer Leverkusen souverän mit 2:0, während Real Madrid nach einem 2:1-Sieg bei Manchester City ebenfalls weiterkam. Eine frühe Rote Karte gegen City brachte die Engländer dabei früh ins Hintertreffen.
Sporting trifft im Viertelfinale nun auf Arsenal – ein Duell, das nach diesem Kraftakt der Portugiesen zusätzliche Spannung verspricht.
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