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Spionageangriff

Alexas_Fotos (CC0), Pixabay
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Der jüngst bekanntgewordene Spionageangriff auf US-Regierungsstellen weitet sich stetig aus. Nicht nur werden immer mehr Betroffene bekannt, darunter die US-Atombehörde und der Softwarehersteller Microsoft, es wurde zudem offenbar weitere Software für die laut US-Behörden sehr ausgefeilten Angriffe manipuliert.

Seit der offiziellen Bekanntgabe der Angriffe Anfang dieser Woche wird die Liste der Ziele und Opfer mit jedem Tag länger und beunruhigender. Laut einem „Politico“-Bericht wurde etwa auch die US-Energiebehörde und die US-Atombehörde NNSA, unter anderem verantwortlich für die Atomwaffen der USA, gehackt, sowie Forschungslabors im Bereich Atomenergie und Atomwaffen. „Politico“ zufolge wurden die jeweiligen Aufsichtsbehörden im US-Kongress bereits offiziell informiert.

Besonders viel Schaden soll es bei der Energieregulierungs-behörde (Federal Energy Regulatory Commission, FERC) geben. Laut von „Politico“ zitierten, aber nicht näher genannten Quellen soll die US-Behörde für Cyber- und Infrastruktursicherheit, CISA, vom Ausmaß der Angriffe bei FERC überfordert sein und erklärt haben, womöglich nicht genügend Ressourcen für Hilfe bereitstellen zu können. In den vergangenen Wochen haben einige hochrangige Mitarbeiter, darunter der ehemalige Direktor Christopher Krebs, FERC nicht immer ganz freiwillig verlassen, so „Politico“.

Unklar ist weiterhin, wie viel Zugang die Angreifer bei den kompromittierten Systemen tatsächlich hatten bzw. welche Informationen sie seit dem, zumindest seit Frühling andauernden Zugriff, tatsächlich abgreifen konnten. Das Energieministerium gab laut Reuters an, dass die Angreifer keinen Zugriff auf kritische Systeme, darunter die der NNSA hatten, zudem seien sofort Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden. Die Untersuchungen dauern aber noch an.

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