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SPD von der Arbeiterpartei zur Abwanderungspartei

patricksommer (CC0), Pixabay
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Die SPD taumelt – und keiner in der Parteispitze scheint zu merken, wie tief der Sturz schon ist. Nordrhein-Westfalen, einst Herz und Hochburg der Sozialdemokratie, könnte heute zum nächsten Fiasko werden. Städte, die jahrzehntelang SPD-Bürgermeister hatten, schauen plötzlich in Richtung AfD.

Von der Arbeiterpartei zur Abwanderungspartei

Früher stand die SPD für die Interessen der Malocher, der kleinen Leute, derer, die morgens im Werkstor verschwanden und abends mit schmutzigen Händen zurückkamen. Heute verbinden viele ehemalige Wähler die Partei mit Sozialromantik, Migrationsthemen und dem ständigen Verteilen von Bürgergeld. Das ist kein Vorurteil – es ist der Eindruck, den die SPD in ihren Kerngebieten längst selbst erzeugt hat.

Verfallene Viertel, verdreckte Innenstädte

Wer durch Duisburg, Gelsenkirchen oder Hagen geht, braucht keine langen Analysen. Man sieht es. Ganze Straßenzüge wirken aufgegeben, Polizei und Ordnungsamt sind dauerüberlastet, Bürger fühlen sich im Stich gelassen. „Wir haben die SPD immer gewählt – aber heute?“, sagen mir viele. Für sie steht fest: Diese Partei hat ihre eigenen Leute vergessen.

Migration, Sicherheit, Bürgergeld

Das sind die drei Schlagworte, die in jedem Gespräch auftauchen. Nicht, weil die Menschen plötzlich radikale Parolen nachplappern, sondern weil sie die Realität jeden Tag erleben. Und währenddessen wirkt die SPD-Spitze, als wolle sie mit schönen Worten die Probleme einfach weglächeln.

AfD-Wachstum: hausgemacht

Natürlich wird oft die CDU für das Erstarken der AfD verantwortlich gemacht. Aber in NRW trägt die SPD mindestens die gleiche Mitschuld. Indem sie die Sorgen ihrer Stammwähler ignorierte, hat sie der AfD den roten Teppich ausgerollt.

Bas aus Duisburg – und trotzdem ahnungslos?

Besonders bitter: Parteichefin Bärbel Bas stammt aus Duisburg, also aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Gerade sie müsste doch wissen, wie stark der Frust in den Quartieren ist, die die SPD einst fest in der Hand hatte. Doch auch von ihr kommen nur Floskeln, statt ehrlicher Antworten.

Fazit

Die SPD hat heute in NRW die Chance, noch einmal zu zeigen, dass sie verstanden hat. Aber die Wahrheit ist: Nichts deutet darauf hin. Wenn die Partei nicht endlich den Mut hat, Migration, Sicherheit und soziale Gerechtigkeit in einer Sprache der Realität – nicht der Parteiprogramme – zu behandeln, dann wird sie weiter abrutschen. Am Ende nicht mehr in die Opposition, sondern in die Bedeutungslosigkeit.

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