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Die spanische Arbeitsministerin Yolanda Diaz hat ein Programm vorgeschlagen, um soziale Ungleichheit zu bekämpfen. Jede Person in Spanien soll zum 18. Geburtstag 20.000 Euro vom Staat erhalten. Das Geld soll für Studium, Ausbildung oder die Gründung eines Unternehmens genutzt werden. Die Finanzierung erfolgt durch eine Reichensteuer. Das Programm wird von der politischen Plattform Sumar unterstützt. Es soll Chancengleichheit unabhängig vom Einkommen gewährleisten. Die Opposition hat Kritik geäußert und Zweifel an der Umsetzbarkeit.

Die Parlamentswahl steht bevor und es wird erwartet, dass die konservative Volkspartei die Regierungsbildung anführen könnte. Die linke Plattform Sumar liegt in den Umfragen auf Platz vier. Der mögliche Regierungswechsel und eine schwierige Regierungsbildung bereiten der EU-Kommission Sorgen, da dies die Umsetzung von EU-Gesetzgebungsprojekten verzögern könnte. Es gibt auch Bedenken bezüglich der Pläne zur Reform des europäischen Asylsystems, da Spanien seine Position ändern könnte.

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