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Jens Spahn, stellvertretender Chef der Unions-Fraktion, fordert in einem Interview Entlastungen für Unternehmen und Bürger. Er möchte eine „Belastungsbremse“ für Sozialabgaben einführen und diese im Grundgesetz verankern. Bei einem Sozialabgabenanteil von 40% des Gehalts soll diese greifen. Weiterhin schlägt Spahn vor, Überstunden steuerfrei zu stellen und den Spitzensteuersatz später in Anspruch zu nehmen. Er sieht diese Maßnahmen als selbstfinanzierend durch Wirtschaftswachstum und bietet der Ampel-Koalition Zusammenarbeit an. Für die aktuelle Wirtschaftslage Deutschlands verlangt Spahn niedrigere Stromsteuern, schnellere Abschreibungen und Bürokratieabbau. Ähnliche Entlastungspläne gibt es auch in der Ampel-Koalition. Im Interview kritisiert Spahn auch die letzte Unions-Regierung und äußert Bedenken über den Zustand der CDU, wobei er mehr Zusammenhalt fordert. Aktuelle Umfragen zeigen die Union als stärkste Kraft, aber CDU-Chef Friedrich Merz erhält wenig Unterstützung.

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